Rückruf von Eiern und Marmelade: Gefahr von Gift und Glassplittern

Sina Klitzke

Wiederholt kommt es zu Rückrufen von Lebensmitteln. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt aktuell vor diesen Freilandeiern aufgrund von möglichen Umweltgiften sowie dieser Marmelade wegen der Gefahr von Glassplittern.

 

+++06.07. Rückruf von Eiern und Marmelade wegen Gefahr von Gift und Glassplittern+++

Erneut kommt es zu einer Lebensmittelwarnung des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: Es sind sowohl Freilandeier als auch eine Marmelade betroffen.

 

Rückruf von Freilandeiern: Höchstgehaltsüberschreitung von Umweltkontaminanten

Der Bauernmarkt Honerkamp startet einen Rückruf der Freilandeier und warnt vor einer Höchstgehaltsüberschreitung von Umweltkontaminanten.

 

 

Grund des Rückrufs: Höchstgehaltsüberschreitung von Umweltkontaminanten

Innerhalb einer Untersuchung wurde eine Höchstgehaltsüberschreitung von Umweltkontaminanten (dioxinähnliche PCB und ndl-PCB) nachgewiesen. Dies sind chemische Rückstände von Stoffen, welche über die Umwelt auf Lebensmittel kommen. Honerkamps Bauernmarkt KG hat die betroffenen Handelsunternehmen entsprechend informiert und aus dem Handel genommen. Die Rücknahme erfolgt auch ohne Vorlage des Kassenbons.

 

Welche Bundesländer sind betroffen?

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit spricht eine Warnung für die beiden Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen aus. Die Freilandeier werden in Edeka-Märkten vertrieben.

 

Rückruf von Marmelade: Glassplitter-Gefahr

Hersteller Lausitzer Früchteverarbeitung GmbH warnt vor möglichen Glassplittern in der Waldheidelbeer-Marmelade.

 

Grund des Rückrufs: Vorsicht, Glassplitter

Aufgrund möglicher Glassplitter im Produkt, wird die Marmelade vom Hersteller zurückgenommen. Beim Verzehr drohen Schnittverletzungen in der Mundhöhle sowie in der Speiseröhre. Des Weiteren können Atemnot mit entsprechenden Folgen drohen. Die betroffenen Handelsunternehmen sind informiert.    

Welche Bundesländer sind betroffen?

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit spricht eine Warnung für die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen aus.

Quelle: 

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, in: lebensmittelwarnung.de

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+++23.06. Rückruf von Cola und Käse: Gefahr von Glassplittern und Listerien+++

Erneut kommt es zu Rückrufen von Lebensmitteln: Sowohl eine Colamarke als auch eine Käsesorte sind betroffen. Vor diesen Produkten warnt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

 

Rückruf von Cola: Glassplitter-Gefahr

Der Hersteller Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH startet einen Rückruf des afri Cola Getränkes und warnt vor Glassplittern.

  • Produkt: afri Cola 10 mg Coffein und afri Cola ohne Zucker
  • Gebinde: 1 l Glasflasche 
  • Mindesthaltbarkeitsdaten: 12.03.2021 und 13.03.2021,16.03.2021 und 17.03.2021 sowie 08.06.2021 und 09.06.2021 
  • Hersteller: Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH 

Grund des Rückrufs: Achtung, Glassplitter!

Laut des Flaschenherstellers sind die betroffenen Flaschen mangelhaft stabil. Dadurch könnte es zu einer Rissbildung und dem Zerbersten der Flaschen kommen. Glassplitter könnten so zu schlimmen Verletzungen an den Händen, im Gesicht oder im schlimmsten Fall in Mund und Rachen führen. Das Getränk selbst ist nicht schädlich.

Welche Bundesländer sind betroffen?

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit spricht eine Warnung für die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen aus. Seitens des Unternehmens wurden keine regionalen Einschränkungen kommuniziert.

 

Rückruf von Käse: Listerien-Gefahr

Die österreichische Firma Bioalpin ruft Schnittkäse aus der Biosennerei Hatzenstädt aufgrund möglicher Listerien-Gefahr zurück.

  • Produkt: „Bio vom Berg - Tiroler Bio-Almbauernkäse“ oder „Hatzenstädter Almbauernkäse 25%“  Schnittkäse
  • Mindesthaltbarkeitsdaten: 14.06. und 18.06. und 22.06. und 29.06. und 02.07. und 09.07. und 12.07. und 20.07. und 24.07.
  • Hersteller: Sennereigenossenschaft Hatzenstädt

Grund des Rückrufs: Listerien-Gefahr

Das Produkt könnte laut Hersteller mit „Listeria monocytogenes“ verunreinigt sein und zu einer sogenannten Listeriose führen. Der Erreger ist das Bakterium Listerien, dass Übelkeit, Erbrechen oder Fieber auslösen kann. Die Symptome ähneln können somit einer Grippe ähneln, wenn besonders viele Erreger aufgenommen werden. Die Listeriose kann auch harmlos verlaufen.

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Diese Menschen sind besonders bedroht

Gerade kleine Kinder und Immungeschwächte können gefährlichere Symptome wie eine Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung entwickeln. Und auch Schwangere sind besonders gefährdet, denn während einer Schwangerschaft kann es durch eine Listerieninfektion zur Fehlgeburt kommen.

Welche Länder sind betroffen?

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit spricht die Warnung für die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein aus.

Quelle: 

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, in: lebensmittelwarnung.de

 

+++ 15.06. Lebensmittelrückruf bei ALDI Nord: Glassplitter in Marmelade +++

Der Discounter ALDI Nord startet einen Lebensmittelrückruf und warnt, dass die betroffene Marmelade aufgrund möglicher Glassplitter auf keinen Fall verzehrt werden darf.

  • Produktbezeichnung: Heidelbeer Konfitüre extra 370g
  • Marke: TAMARA
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 17.09.21
  • Hersteller: W.L. Ahrens GmbH & Co. KG, Abtsbrede 129, 33098 Paderborn

Das Produkt wurde laut ALDI Nord zum Schutz der Verbaucher bereits aus dem Warenverkehr genommen. Andere Artikel des Lieferanten und andere Mindesthaltbarkeitsdaten der genannten Marmelade seien nicht betroffen. 

Akute Gefahr im Falle des Verzehrs

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit rät dringend von einem Verzehr der Marmealde ab, da in dem Produkt vereinzelt Glassplitter enthalten sein könnten. Diese könnten zu schwerwiegenden inneren Verletzungen und Blutungen im Mundbereich, aber auch in der Speiseröhre oder dem Magen-Darm-Trakt führen.

Welche Filalien sind betroffen?

Das BVL spricht seine Warnung für die Bundesländer Berlin, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen aus. Dazu informiert Aldi Nord selbst, dass ausschließlich die ALDI Gesellschaften Bargteheide, Berlin, Beucha, Beverstedt, Datteln, Grammetal (Weimar), Greven, Hann. Münden, Herten, Hesel, Jarmen, Bad Laasphe, Lingen, Barleben (Meitzendorf), Mittenwalde, Nortorf, Radevormwald, Rinteln, Salzgitter, Seevetal, Schloß-Holte, Lehrte-Sievershausen, Werl, Weyhe, Wilsdruff und Wittstock mit der Marmelade beliefert wurden. Ob die von Ihnen besuchte Aldi Filiale einer der betroffenen Gesellschaften angehört, können sie auf der Webseite der Supermarktkette Aldi Nord überprüfen

Quelle:

Bundesamt für Verbaucherschutz und Lebensmittelsicherheit, in: lebensmittelwarnung.de

Produkt-Rückruf: TAMARA Heidelbeerkonfitüre extra, 370g, in: aldi-nord.de

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+++12.06. Lebensmittel-Rückruf: Bundesamt warnt bei diesen Süßigkeiten vor Ersticken+++

Lebensmittel-Rückruf von Gelee-Süßigkeiten: Das Bundesamt für Verbraucherschutz warnt nun vor möglicher Erstickungsgefahr beim Verzehr verschiedener Sorten der sogenannten „ABC Jelly Cups“ des japanischen Herstellers Tsang Lin Industries Ltd. Laut Bundesamt für Verbraucherschutz seien alle Bundesländer davon betroffen. Unabhängig von Mindesthaltbarkeitsdaten und Chargennummern bestehe die Gefahr, insofern die Zusatzstoffe Carrageen (E 407) und Johannisbrotkernmehl (E 410) enthalten sind.

Diese Sorten sind betroffen

Die Warnung bezieht sich dabei speziell auf folgende Produkte:

  • Girl Jelly Fruity Bites
  • Boy Jelly Fruity Bites
  • Fruitery Jelly Assorted Jar
  • Fruitery Jelly Assorted Bag
  • Pentagon Cup Jelly Snack Bag
  • Pentagon Cup Taro (Bag)
  • Pentagon Cup Taro (Jar)
  • Assorted Jelly Snack

 

Quelle:

Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, in: lebensmittelwarnung.de

+++11.06. Das zurückgerufene Lebensmittel: Mini-Wassermelonen+++

Lebensmittel-Rückruf bei ALDI Nord: Es handelt sich um Mini-Wassermelonen, die Pestizide enthalten.

  • Produktbezeichnung: Mini-Wassermelonen, Kl. 1
  • GGN: 4052852232968
  • Lieferant: Catman North GmbH

Ursache des Lebensmittel-Rückrufs

Bei Untersuchungen wurden in einer Porbe der Mini-Wassermelonen laut des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit "Rückstände des Pflanzenschutzmittels Oxamyl über der Höchtsmenge" festgestellt. Gemäß des Verbaucherschutzes wurde die Lebensmittelware mit der beannten GGN nun aus dem Verkauf genommen. Andere Artikel desselbigen Lieferanten "Catman North GmbH" seien nicht betroffen, so die Supermarktkette.

Was ist Oxamyl?

Der Wirkstoff Oxamyl wird in Pflanzenschutzmitteln, sogenannten Insektiziden, verwendet. In Deutschland, Östereich und der Schweiz ist der Wirkstoff nicht zugelassen, da er von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als akut toxisch eingestuft wird. Doch in einigen anderen EU-Staaten wird der hochgifte Wirkstoff dennoch gegenwärtig als Insektizid eingestzt. Symptome einer Oxamylvergiftung können unter anderem sein:

  • Muskelschäche 
  • Schwindel 
  • Übelkeit und Erbrechen 
  • Kopfschmerzen
  • Bauchschmerzen

Welche Filalien sind betroffen?

Betroffene Länder laut BVL sind Berlin, Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt. Dabei informiert Aldi Nord, dass die betroffene Ware ausschließlich in den ALDI Gesellschaften Greven, Herten, Hesel, Lehrte-Sievershausen, Lingen, Radevormwald, Salzgitter und Weyhe angeboten wurde. Ob die von Ihnen besuchte ALDI-Filiale einer der genannten Gesellschaften angehört und von dem Lebensmittelrückruf betroffen ist, können sie mithilfe der Internetseite von ALDI Nord in Erfahrung bringen.

 

Quelle:

Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, in: lebensmittelwarnung.de

Produkt-Rückruf: Mini-Wassermelonen, Kl.1 , in: aldi-nord.de

Oxamyl, in: Weltgesundheitsorganisation (WHO)

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