Roger Cicero leidet am akuten Erschöpfungssyndrom

Roger Cicero hat gerade sein neues Album „Cicero sings Sinatra“ veröffentlicht, jetzt musste er alle Termine für dieses Jahr absagen © CC-BY-SA-3.0 (de) - joergens.mi/wikipedia

Der Sänger (45) hat alle Konzerte für 2015 abgesagt, nach dem bei ihm ein akutes Erschöpfungssyndrom mit dem Verdacht auf eine Herzmuskelentzündung festgestellt wurde.

Ciceros Management gab bekannt, dass der Sänger „zu viele Termine, zu viele Konzerte, zu viele Verpflichtungen“ gehabt habe. Der 45-Jährige müsse unbedingt kürzer treten: „Er braucht Zeit und muss ein wenig runterkommen“, heißt es in der Pressemitteilung. Cicero „ist unfassbar traurig, lässt seine Fans herzlich grüßen und freue sich schon sehr auf die Tournee im April 2016“.

Wer am Erschöpfungssyndrom leidet, fühlt sich andauernd müde, energielos und ist sowohl geistig als auch körperlich nur noch sehr eingeschränkt leistungsfähig.

Außerdem besteht bei Cicero der Verdacht auf eine Herzmuskelentzündung. Das erklärt, warum er sich trotz seines gerade veröffentlichten Albums vollständig zurückzieht.

 

Wie sollte ich mich im Falle einer Herzmuskelentzündung verhalten?

Im Falle eines Verdachts auf eine Herzmuskelentzündung wird es tatsächlich besonders gefährlich, sollte man sich keine Auszeit gönnen. Die Erkrankung kann im schlimmsten Fall zu akutem Herzversagen führen.

Deswegen ist es entscheidend, sich im Falle eines Verdachtes zu schonen. Der Herzmuskel und das gesamte Herzkreislauf-System müssen entlastet werden, was nur gewährleistet werden kann, wenn mehrere Wochen strikte Bettruhe eingehalten wird.

Auch wenn die Beschwerden nachlassen, darf nur langsam wieder der vorherige Lebensrhythmus aufgenommen werden. Es gilt immer noch, sich zu schonen, um einen möglichen Rückfall zu vermeiden.

Im besten Fall lässt man es gar nicht so weit kommen: Wer erkältet ist, eine Grippe hat oder an einer Durchfallerkrankung leidet, sollte viel schlafen, auf Sport verzichten und sich vollständig auskurieren. Sonst können Viren und/oder Bakterien zum Herzen gelangen und die gefährliche Entzündung auslösen.

Hamburg, 26. November 2015

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