Röteln sind für Erwachsene sehr gefährlich

Röteln in der Schwangerschaft bedeuten höchste Gefahr
Röteln in der Schwangerschaft bedeuten höchste Gefahr für das ungeborene Kind. Am besten vor der Schwangerschaft impfen lassen © Fotolia

Ein bisschen Fieber, lästiger Hautausschlag – aber nach ein paar Tagen Bettruhe ist alles überstanden. Und viele Erwachsene glauben, dass Masern, Mumps und Röteln für sie keine Gefahr mehr bedeuten. Ein Irrglaube. Denn manchmal stellen sich schlimmere Komplikationen ein als im Kindesalter. Lesen Sie hier mehr.

Röteln sind eine harmlose Kinderkrankheit. Aber für eine schwangere Frau bedeuten sie höchste Gefahr. Denn das Rötelnvirus kann zu schweren Missbildungen des Ungeborenen führen. Wer als Kind bereits Röteln hatte, ist lebenslang immun. Alle anderen Frauen im gebärfähigen Alter sollten sich unbedingt impfen lassen, bevor sie schwanger werden.

Windpocken können ebenfalls zu Fehlbildungen bei Ungeborenen führen. Bei einer Ansteckung kurz vor oder nach der Geburt besteht zusätzlich die Gefahr, dass das Baby besonders schwer an Windpocken erkrankt. Schwangere sollten daher jeden Kontakt zu Windpocken-Patienten meiden. Auch die Wäsche eines Kranken darf von ihnen nicht angefasst werden. Beste Vorbeugung: Impfung oder durchgemachte Krankheit.

Mumps kann für Männer schlimme Folgen haben. Als Kinderkrankheit fast immer unkompliziert, besteht bei einer Infektion nach der Pubertät durch eine Entzündung der Hoden die Gefahr von Zeugungsunfähigkeit. Auch hier gilt: Impfung oder überstandene Krankheit sorgen für lebenslange Immunität.

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