Rockstar Peter Maffay: Wie die Fehldiagnose sein Leben schlagartig veränderte

Peter Maffay erhielt die Fehldiagnose Lungenkrebs
Nach der Fehldiagnose Lungenkrebs hat Peter Maffay Konsequenzen gezogen. Auf Zigaretten und Whisky verzichtet der Musiker heute © Fotolia

Es gibt Schocknachrichten, die man aus seinen Gedanken einfach nicht verdrängen kann. Auch Jahre später kommt Peter Maffay nicht von diesem Albtraum los, der sein Leben innerhalb von 48 Stunden abrupt veränderte. Diagnose: Lungenkrebs.

In einer Talkshow erzählte der Rockstar: "Ich habe mich unwohl gefühlt, ging zum Arzt. Der stellte anhand eines Röntgenbildes fest, dass ich an Lungenkrebs erkrankt sei." Maffay rauchte zu dieser Zeit 80 Zigaretten pro Tag, kippte zwei Flaschen Whisky weg wie Wasser. Seine Stimme zittert noch heute, wenn er daran denkt: "Ich hatte Angst, pure Angst und das Gefühl: Das war's jetzt. Das ist die Quittung für meinen Lebenswandel."

Doch dann ging er in seiner Verzweiflung noch zu einem anderen Arzt – und musste 48 Stunden warten, bis die Erlösung kam: kein Krebs! "Es war ein Virus, der dank Medikamenten innerhalb von 14 Tagen verschwand."

 

Die Lungenkrebs-Fehldiagnose rettete dem Sänger das Leben

Doch Peter Maffay war so aufgerüttelt nach diesem Erlebnis, dass er einschneidende Konsequenzen zog. Der Sänger: "Nach dem endgültigen Befund habe ich nie wieder geraucht. Und weil der Whisky ohne Zigarette nicht schmeckt, habe ich auch das sein lassen."

Vermutlich hat ihm diese Fehldiagnose das Leben gerettet.

Wenn es heutzutage etwas zu feiern gibt, dann gönnt sich der Musiker mal ein Bier oder ein Glas Wein. Und zum Feiern hat er im Moment allen Grund: Sein neues Album "Wenn das so ist" führte wochenlang die deutschen Charts an.

Themen
Das könnte Sie auch interessieren
Copyright 2018 praxisvita.de. All rights reserved.