Der Schnupfen geht nicht weg: Die häufigsten Fehler bei der Behandlung einer Erkältung

Benjamin Müller

Richtig Niesen und Nase schnäuzen

Starker Schnupfen ist eins der unangenehmsten Symptome einer Erkältung. Der richtige Umgang mit ihm hat jedoch Tücken. Zu häufiges und heftiges Schnäuzen kann die Beschwerden sogar noch verschlimmern. Die Haut um die Nase wird wund und Sekret kann durch die Nebenhöhlen bis zur Ohrtrompete gepresst werden. Die Folge können Nebenhöhlen- oder Mittelohrentzündungen sein.

Was tun, wenn die Nase läuft?

Ebenso schädlich wäre es jedoch, das Niesen ganz zu unterdrücken. Sinn des Niesreflexes ist es, Viren, Bakterien und Fremdkörper aus der Nase zu schleudern. Wird er unterdrückt, richtet sich dieser Druck nach innen. Das kann zu unangenehmem Überdruck in den Ohren führen. Auch sollte der Nasenschleim nicht "hochgezogen" und geschluckt werden, da er eine Rachen- oder Halsinfektion auslösen kann.

Idealerweise sollte das Sekret abgetupft und die Nase nur möglichst sanft geschnäuzt werden, um negative Folgen zu vermeiden. Nasenspray kann die Nase schnell befreien, sollte nach maximal einer Woche abgesetzt werden, da die Schleimhäute sonst weiter anschwellen können. Und zu guter Letzt sollte lieber in die Armbeuge geniest werden, um weder die Luft noch die Handflächen zu kontaminieren.

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