Restday: Warum ein Tag Pause beim Sport so wichtig ist

Redaktion PraxisVITA

Egal, ob Sportanfänger oder Profiathleten: Wer es mit seiner Fitness ernst meint, sollte den Restday beim Training auf keinen Fall auslassen. Das steckt dahinter.

Frau liest Zeitung mit Glas in der Hand
Restday: Der Tag der Regeneration Foto:  istock/brothers91
Inhalt
  1. Warum ein Restday beim Sport?
  2. Ist ein Restday für jedermann notwendig?
  3. Andere Optionen für den Restday
  4. Wichtig: Restdays sind keine Cheatdays!
 

Warum ein Restday beim Sport?

Intensive Sporteinheiten belasten Gelenke, Knochen, Sehnen und Muskeln. Der Restday innerhalb des Trainings sorgt dafür, dass sich die beanspruchten Körperteile regenerieren und stärken können. Die nächste Trainingseinheit kann somit sorgenfrei durchgeführt werden. Bereits bei geringer Anstrengung sowie geringer Belastung ist ein Tag Ruhe nicht verkehrt. Man sollte immer im Hinterkopf haben: Muskeln wachsen nicht während des Trainings, sondern während der Regenerationszeit. Empfehlenswert ist es, sich von vorneherein einen Tag in der Woche zu reservieren – so entsteht eine Routine und man lernt die Pause zu schätzen.

 

Ist ein Restday für jedermann notwendig?

Nein, jeder Körper und jedes Training ist unterschiedlich. Ob ein Restday wirklich notwendig ist, muss individuell entschieden werden.
Vor allem für Hobby-Sportler, die viel Ausdauersport machen, ist dies nicht von großer Bedeutung. Aber auch begeisterte Kraftsportler, können auf den Restday verzichten. Sollte Muskelkater eine Folge des Trainings sein, ist es abzuraten diese Muskelgruppe am nächsten Tag direkt erneut zu fordern, stattdessen können andere Bereiche trainiert werden.

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Andere Optionen für den Restday

Wer auch an seinem vermeintlich freien Tagen nur das Training im Kopf hat, kann den Restday beispielsweise dafür nutzen, die nächsten Wochen zu planen oder sich über das Thema Training oder Ernährung einzulesen. Eine andere Idee ist es, am Pausentag einen Wellnesstag einzulegen. Der Körper freut sich nach all dem anstrengenden Sport in den vergangenen Tagen bestimmt über einen Saunabesuch, ein Bad in einem heißen Whirlpool oder eine Massage. Auch wer aufgrund überstrapazierter Muskeln einen Restday einlegen muss, profitiert von Wärme: Denn sie kann die Schmerzen eines Muskelkaters lindern.

 

Wichtig: Restdays sind keine Cheatdays!

Eines sollten Sportler allerdings definitiv nicht tun: Den Restday mit dem Cheatday verwechseln. Denn auch wenn man sich am Restday mal so richtig auf die faule Haut legen darf: Der Diät- oder Ernährungsplan sollte keinesfalls einfach umgeworfen und stattdessen ein Schlemmertag eingelegt werden. Wenn natürlich bewusst Cheatdays eingelegt werden, ist das eine andere Sache – im Konzept des Restdays innerhalb des Trainings ist ein solcher Schwindeltag jedoch nicht vorgesehen.

Ein Restday ist beim Aufbau von Muskeln und während eines regelmäßigen Trainings wichtig. Wie weit man sich schon, muss jeder individuell selbst entscheiden.

Quellen:

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