Reizmagensyndrom sanft stoppen

Paar joggt durch den Park
Stress kann das Reizdarmsyndrom begünstigen. Sport hilft dabei, Stress abzubauen und einem Reizdarmsyndrom vorzubeugen © Fotolia

Von der richtigen Ernährung bis zu ätherischen Ölen: Wir haben die wirksamsten Mittel bei einem Reizmagensyndrom für Sie zusammengestellt.

 

Reizmagensyndrom durch Stress und psychische Belastung

Ob beruflich oder privat: Stress, Sorgen und Ängste schlagen vielen buchstäblich auf den Magen. Bauchschmerzen, Durchfall, Blähungen oder auch Völlegefühl und Verstopfung können die Folgen sein. Mediziner sprechen dann vom sogenannten Reizmagen-Syndrom. Schätzungen zufolge leiden etwa 20 Prozent der Bevölkerung darunter.

 

Bei Reizmagensyndrom nur in Maßen essen

Wie auch bei anderen Magen-Darm-Beschwerden raten Experten Betroffenen, ihren Verdauungstrakt möglichst zu schonen. Heißt: statt drei große lieber mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich nehmen, sehr fettreiche Speisen meiden. Zudem sollte man blähende Lebensmittel wie Zwiebeln oder Kohl nur in Maßen essen. Weil auch Kaffee, Alkohol und Rauchen das Verdauungssystem stark belasten können, sollte darauf möglichst verzichtet werden.

 

Sport kann bei Reizmagensyndrom helfen

Natürlich sollten Betroffene auch an der Stressresistenz arbeiten. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Während es einigen Menschen mehr hilft, über ihre Probleme zu sprechen, können andere ihren Stress besser durch Sport und Bewegung abbauen. Dabei sollte jeder selbst ausprobieren, bei welcher Sportart er am besten abschalten und seine Sorgen zumindest für kurze Zeit vergessen kann.

 

Natürliche Helfer bei Reizmagensyndrom

Eine neue Studie zeigt zudem, dass auch die ätherischen Öle der Klostermelisse, hoch dosiert enthalten in "Klosterfrau Melissengeist" (Apotheke und Drogerie), einen lindernden Einfluss auf das Reizmagensyndrom haben können. Während der Studie nahmen 105 Teilnehmer dreimal täglich einen Teelöffel ein. Ergebnis: Bei rund 82 Prozent der Patienten besserten sich die Beschwerden deutlich innerhalb kurzer Zeit, in vielen Fällen verschwanden sie durch die Behandlung sogar vollkommen.

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