Reizblase oder Blasenentzündung?

Eine Frau hält sich eine Wärmflasche an den Bauch
Die Unterscheidung zwischen einer Blasenentzündung und einer Reizblase ist oft gar nicht so einfach. Zumindest dann nicht, wenn die Beschwerden zum ersten Mal auftreten © Fotolia

Sie haben ständig plötzlichen Harndrang, obwohl Ihre Blase kaum gefüllt ist? Das könnte an einer Blasenentzündung liegen – oder an einer Reizblase. Praxisvita erklärt die Unterschiede.

Schon wieder aufs WC – und dann kommen nur ein paar Tropfen. Das kennen viele Frauen. Die meisten denken dann sofort an eine Blasenentzündung. Doch wenn Blasentee und Antibiotika nicht anschlagen und der Harndrang immer wieder auftaucht, kann es gut sein, dass gar keine Infektion, sondern eine Reizblase der Grund ist. Denn die verursacht ähnliche Beschwerden.

 

Blasenentzündung und Reizblase – der Unterschied


Eine Blasenentzündung wird durch Bakterien ausgelöst. Die lassen sich auch nachweisen. Bei einer Reizblase wiederum liegt keine organische Störung vor. Der Blasenmuskel meldet fälschlicherweise, dass er voll ist, oft in Stress-Situationen. Aber auch hormonelle Veränderungen, etwa in den Wechseljahren, können dazu führen. Häufige Blasenentzündungen wiederum reizen ihrerseits auch die Nerven.

Unser Schnell-Check  hilft Ihnen herauszufinden, was die Ursache Ihrer Beschwerden ist. Denn nur mit der richtigen Behandlung lässt sich die gestörte Blasenfunktion beheben.

Machen Sie jetzt den Selbst-Test: Haben Sie eine Blasenentzündung oder eine Reizblase?

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