Refluxkrankheit – die Diagnose erfordert eine Spiegelung der Speiseröhre

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Das wichtigste Symptom, anhand dessen der Arzt bei einer Refluxkrankheit die Diagnose stellt, ist anhaltendes und immer wiederkehrendes Sodbrennen. Beim Verdacht auf eine Refluxkrankheit wird sich der Arzt im Gespräch mit dem Betroffenen vor allem danach erkundigen, wie häufig und in welchen Situationen das Sodbrennen bevorzugt auftritt.

In den meisten Fällen verstärkt sich der typische, brennende Schmerz nach üppigen Mahlzeiten, im Liegen oder bei allen Tätigkeiten, bei denen der Druck im Oberkörper ansteigt, wie zum Beispiel beim nach vorne Beugen oder beim Pressen. Viele Betroffene leiden außerdem unter saurem Aufstoßen, Heiserkeit oder Schluckbeschwerden.

 

Reflux-Diagnose mit Spiegelung oder 24-Stunden-pH-Metrie bestätigen

Um bei einer Refluxkrankheit die Diagnose zu bestätigen, muss der Arzt eine Spiegelung der Speiseröhre und des Magens durchführen. Dabei führt er einen langen, beweglichen Schlauch – das Endoskop – in die Speiseröhre ein. Das Endoskop ist mit einer Kamera ausgestattet, mit deren Hilfe der Arzt die Schleimhaut der Speiseröhre auf Verletzungen und Beschädigungen untersuchen kann, die auf eine Reizung durch den sauren Magensaft hindeuten. Außerdem kann er eine Gewebeprobe entnehmen, um zu beurteilen, ob sich die Schleimhautzellen durch die ständige Reizung bereits dauerhaft verändert haben.

Eine weitere Untersuchungsmethode, um bei einer Refluxkrankheit eine Diagnose zu stellen, ist die sogenannte 24-Stunden-pH-Metrie. Dabei führt der Arzt über die Nase eine kleine Sonde in die Speiseröhre ein, die über einen Zeitraum von 24 Stunden misst, wie lange und wie häufig Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt. Durch die Messung kann der Arzt gut beurteilen, wie stark die Refluxkrankheit ausgeprägt ist.

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