Psychotherapeut oder Arzt stellt Angststörung-Diagnose

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung
  7. 7. Das sagt der Experte

Wer sich häufig von Ängsten geplagt und belastet fühlt, sollte dies am besten bei seinem Hausarzt oder einem anderen Arzt seines Vertrauens ansprechen. Bei Verdacht auf eine Angststörung überweist dieser den Patienten in der Regel zur Diagnose an einen Facharzt (Psychiater) oder Psychotherapeuten.

 

Frühe Angststörung-Diagnose wichtig

Es ist auch möglich, direkt bei einem Psychotherapeuten einen Termin zu vereinbaren. Hier gilt es, keine Scheu zu haben – je früher die Angststörung erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Erfolgschancen der Therapie.

 

Angststörung-Diagnose stellt der Arzt

Für die Diagnose Angststörung stellt der Arzt oder der Psychotherapeut zunächst einige Fragen – zum Beispiel nach den genauen Symptomen, wann und wie häufig sie auftreten, seit wann sie bestehen und wie stark sie den Patienten belasten. Zudem erkundigt er sich nach anderen bestehenden Erkrankungen. Gibt es Hinweise darauf, dass die Ängste eine körperliche Ursache haben, leitet er entsprechende Untersuchungen ein – bei Verdacht auf eine Schilddrüsenfehlfunktion zum Beispiel eine Blutuntersuchung und eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse.

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Die Diagnose Angststörung stellt ein Psychotherapeut oder ein Arzt. Spezielle Angst-Tests oder Fragebögen können die Diagnose sichern© Fotolia
 

Depressionen treten häufig bei Angststörungen auf

Einige andere psychische Störungen treten häufig als Folge- und Begleiterkrankung von Angststörungen auf, vor allem Depressionen. Der Arzt oder Therapeut stellt daher für die Angststörung-Diagnose auch Fragen nach verschiedenen psychischen Symptomen, die über die Angstsymptomatik hinausgehen. Zudem erkundigt er sich nach dem Alkohol-, Drogen- und Medikamentenkonsum.

 

Tests und Fragebögen helfen bei Angststörung-Diagnose

Hilfreich bei der Angststörung-Diagnostik sind auch spezielle Angst-Tests oder Angst-Fragebögen. Der Betroffene schätzt hierbei selbst oder im Gespräch mit dem Arzt ein, unter welchen Symptomen er leidet und wie stark er sie empfindet. Anhand der Ergebnisse kann der Arzt oder Therapeut sich einen guten Überblick über die Ausprägung der Angststörung verschaffen.

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