Psychose: Behandlung mit Medikamenten und Psychotherapie

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei einer Psychose ist es bei der Behandlung generell sehr wichtig, sie so schnell wie möglich zu beginnen. Die Therapie kann ambulant in einer Praxis oder einer Tagesklinik durchgeführt werden.

In schweren Fällen kann allerdings auch ein stationärer Aufenthalt notwendig sein. Wie die Behandlung einer Psychose im Einzelnen aussieht, richtet sich nach ihrer Ursache und den auftretenden Symptomen.

 

Bei der Behandlung einer Psychose kommen Antipsychotika zum Einsatz

Medikamente, die bei einer Psychose eingesetzt werden, sind die sogenannten Antipsychotika. Hierzu zählen beispielsweise die Wirkstoffe Haloperidol, Resperidon, Clozapin oder Aripipazol. Sie wirken gegen Halluzinationen und Wahnvorstellungen und können dadurch schnell zu einer Besserung der Erkrankung führen. Auch wenn die Symptome abgeklungen sind, können Antipsychotika weiter eingenommen werden, um das erneute Auftreten einer Psychose zu verhindern.

Physiotherapie bei Psychose
Eine Psychotherapie ist bei der Psychose ein wichtiger Bestandteil der Behandlung © Fotolia

Begleitend zur medikamentösen Behandlung sollte auf jeden Fall während einer akuten der Psychose eine Verhaltenstherapie bei einem Psychologen begonnen werden. Diese hat zum Ziel, den Einfluss äußerer Stressfaktoren zu vermindern und einer Verunsicherung oder Ängsten entgegenzuwirken. Verschiedene psychotherapeutische Verfahren zielen auch direkt auf die Verringerung von Symptomen wie Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Antriebslosigkeit und Denkstörungen ab. 

 

Weitere Therapieverfahren, die bei einer Psychose eingesetzt werden können

  • Familientherapie
  • Ergotherapie
  • Soziotherapie
  • Soziales Kompetenztraining (SKT)
  • Metakognitives Training (MKT)
  • Kunsttherapie
  • Tanztherapie
  • CogPack

Die Therapie einer sekundären Psychose besteht vor allem in der Behandlung der auslösenden Grunderkrankung, wie beispielsweise die Entfernung eines Hirntumors oder die Behebung von Stoffwechselstörungen. Sind Alkohol oder Drogen verantwortlich für die Psychose, sollte ein kontrollierter Entzug durchgeführt werden.

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