Preiswertes Fitnessarmband aus China lässt Konkurrenz zittern

Was kann das Mi-Band?
Der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi hat mit dem Mi-Band ein Fitnessarmband auf den Markt gebracht, das günstig ist und dennoch hervorragende Leistungsdaten besitzt © Xiaomi - MI-Band

Der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi bringt mit dem Mi-Band ein hochwertiges Fitnessarmband auf den Markt, das weniger als zehn Euro kostet. Das Gerät sammelt verschiedene Aktivitäts- und Gesundheitsdaten und überwacht das Schlafverhalten des Anwenders. Lesen Sie bei Praxisvita, was das Armband aus China wirklich kann.

Firmengründer Lei Jun will mit dem neuen „Activity-Tracker“ nicht weniger als „den Markt umkrempeln“. Und tatsächlich schockt Xiaomi mit einem Preis von rund 9,40 Euro für das hochwertige Mi-Band die Konkurrenz. Kritikpunkte an dem chinesischen Fitnessarmband lassen sich schwer finden: Die Verarbeitung ist gut, die Technik bietet viel und es sieht dazu noch schick aus.

 

Was kann das Mi-Band?

Bei dem Mi-Band steht nicht nur im Vordergrund was es kann, sondern vor allem zu welchem Preis es das kann. Dennoch ist das vorgestellte Datenblatt beeindruckend und steht den Leistungsangeboten der viel teureren Konkurrenz – die Preise liegen hier in der Regel zwischen 70 und 140 Euro – in nichts nach.

Das chinesische Fitnessarmband dient in erster Linie zur Ermittlung von Aktivitäts- und Gesundheitsdaten. Dazu misst es mit einem speziellen Sensor das Bewegungsverhalten des Trägers. Für Sportler ist das Gerät zusätzlich mit einem Beschleunigungssensor ausgestattet. Die verwendete Sensortechnik wurde von Xiaomi größtenteils neu entwickelt.

 

Auch im Schlaf sammelt das Mi-Band Daten

Neben Daten über die Aktivität sammelt das Mi-Band mithilfe eines sogenannten „Schlaf-Trackers“ Informationen über das Schlafverhalten des Anwenders. Dabei werden nachts nicht nur die Schlafdauer, sondern auch die exakten Schlafphasen ermittelt und in das Gesamtdatenpaket eingebunden. Auf diese Weise soll es möglich sein, das eigene Schlafprofil zu optimieren.

Zudem wird dieses Schlafprofil mit einem speziellen „Schlaf-Zyklus-Wecker“ vernetzt, der in Form einer kostenlosen App auf einem – mit dem Mi-Band per Bluetooth verbundenen – Smartphone genutzt werden kann. Zu diesem Zweck wird mit den gesammelten Informationen über das nächtliche Schlafverhalten der auf die Minute genau perfekte Weckzeitpunkt ermittelt. So sollen die Armbandträger von einem erholsameren Schlaf und angenehmeren Aufwachen profitieren.

 

Datenauswertung mit dem Smartphone

Die in den verschiedenen Profilen gesammelten Daten werden per Bluetooth an ein Smartphone übertragen, wo über den sogenannten „Fitness-Monitor“ sämtliche Informationen über Aktivität, Gesundheit und Schlafverhalten dargestellt und ausgewertet werden.

Ein weiteres Highlight des Mi-Bands ist die Laufzeit. Nach Angaben des Herstellers soll die Akkulaufzeit – je nach Nutzung – bei rund 30 Tagen liegen, bevor das Armband wieder aufgeladen werden muss. Damit diese Laufzeiten erreicht werden können, wurde ein besonders stromsparender Bluetooth-Chip verbaut. Zudem ist das Mi-Band komplett wasser-und staubdicht, weswegen es sich auch für den Outdoor-Einsatz eignet.

 

Wann kann man das Mi-Band kaufen?

Das Fitnessarmband wurde von Xiaomi offiziell und mit exakten Preisangaben vorgestellt. Dass es kommt, ist also sicher. Dennoch ließen die Entwickler offen, wann es auf dem europäischen Markt erscheint.

Hamburg, 24. Juli 2014

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