Poren verkleinern: So wird das Hautbild ebenmäßig

Redaktion PraxisVITA

Viele Menschen wünschen sich ein ebenmäßigeres Hautbild, denn große Poren werden als störend empfunden. Diese Maßnahmen verkleinern Poren zumindest optisch.

Gesichtshaut Nahaufnahme
Masken helfen die Haut zu klären Foto:  iStock/gpointstudio
Inhalt
  1. Woher kommen große Poren?
  2. Kann man große Poren verkleinern?
  3. Erste Hilfe für große Poren
  4. Professionelle Ausreinigung
  5. Kleinere Poren durch Laser
 

Woher kommen große Poren?

Während manche Menschen von Natur aus mit einem feinen Porzellangesicht gesegnet sind, verbringen andere morgens viel Zeit vor dem Spiegel. Der Grund: Vergrößerte Poren und Unebenheiten stören das eigene Hautbild. Dann muss erstmal eine Schicht Make-up aufgetragen werden. Dabei ist das Kaschieren unter Umständen kontraproduktiv, da Make-up die Poren zusätzlich verstopft.

In den meisten Fällen sind große Poren genetisch bedingt: Sie entstehen durch eine übermäßige Produktion von Hauttalg, die in Kombination mit abgestorbenen Hautzellen zu einer Verstopfung der Poren führt. Diese weiten sich dadurch sichtlich. Betroffene klagen darüber hinaus auch häufig über eine fettige Haut.

 

Kann man große Poren verkleinern?

Große Poren lassen sich leider nicht über Nacht in Luft auflösen. Poren sind Kanäle, die zur Absonderung von Talg dienen. Sobald dieser Kanal durch eine Ansammlung abgestorbener Hautzellen verstopft ist, dehnt er sich aus und wird als große Öffnung sichtbar.

Wenn die Hautpore erstmal gedehnt ist, zieht sie sich faktisch nicht mehr von allein zusammen. Optisch lassen sich Poren aber mit verschiedenen Maßnahmen verkleinern.

 

Erste Hilfe für große Poren

Neben einer gründlichen Reinigung morgens und abends lassen sich die großen Poren auch mit einigen Tricks unkompliziert von Talg befreien:

Poren durch Wärme öffnen

Heißer Wasserdampf sorgt dafür, dass sich die Poren öffnen und der festsitzende Talg gelöst werden kann. Dafür eignet sich beispielsweise ein Gang ins Dampfbad oder in die Sauna. Ein Gesichtsdampfbad ermöglicht diese Maßnahme auch von zu Hause aus. Durch die Hitze werden die Poren schonend von Talg, Schmutz, Make-up-Rückständen und abgestorbenen Hautzellen befreit – und wirken verkleinert.

Tiefenreinigende Masken

Zur Klärung der Haut können auch zu Masken aus Heilerde oder Schlamm aus dem Toten Meer beitragen. Diese Produkte bringen eine antibakterielle Wirkung mit sich und regen außerdem die Durchblutung an. Zwischen den Anwendungen sollte aber mindestens eine Woche verstreichen, um der Haut Zeit zur Regeneration zu geben.

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Sonnenschutz verwenden

Obwohl Sonnencreme oft fettig ist, sollte keinesfalls auf Sonnenschutz verzichtet werden. Vergrößerte Poren können auch durch schädliche UV-Strahlen entstehen. Deshalb ist es wichtig, auf eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor oder einen separaten Sonnenschutz zurückzugreifen.

Auf Inhaltsstoffe achten

Einige Inhaltsstoffe von Pflegeprodukten eignen sich besonders gut, um die Talgproduktion zu regulieren und die Poren so optisch zu verkleinern. Dazu zählen beispielsweise Retinol (Vitamin A), Zink, Salicylsäure oder Teebaumöl. Auch ein Peeling mit Fruchtsäure kann eine Verbesserung des Hautbildes herbeiführen.

Nicht selbst ausdrücken

Große Poren verlocken dazu, selbst Hand anzulegen, um den überschüssigen Talg zu entfernen. Diese Methode birgt allerdings viele Risiken. So kann die Pore beschädigt und dadurch noch weiter vergrößert werden. Außerdem kann es zu Entzündungen oder Narbenbildung kommen.

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Auf die Ernährung achten

Bestimmte Lebensmittel kurbeln die Talgproduktion an oder bringen sie aus dem Gleichgewicht. Dazu zählen Nahrungsmittel mit hoher glykämischer Last, so zum Beispiel Pasta, Brot aus Weißmehl, Cola, Fertiggerichte, frittierte Speisen oder Marmelade. Auch Milchprodukte können sich negativ auf das Hautbild auswirken.

 

Professionelle Ausreinigung

Eine der besten Methoden zum optischen Verkleinern von Poren ist die professionelle Ausreinigung im Kosmetikstudio. Dabei wird der Talg aus den Poren fachmännisch und sanft gelöst und entfernt. Von einer regelmäßigen Behandlung im Kosmetikstudio profitiert auch, wer unter vielen Mitessern leidet.

 

Kleinere Poren durch Laser

Wer das Gefühl hat, große Poren gar nicht in den Griff zu bekommen, für den eignet sich die Lasermethode zur Verfeinerung des Hautbildes. Dabei werden alte Hautzellen zerstört.

Dank des natürlichen Selbstheilungsprozesses bildet sich anschließend eine glattere Hautoberfläche dank des körpereigenen Kollagens. Um Verletzungen zu vermeiden, sollte die Behandlung allerdings nur vom Fachmann vorgenommen werden.

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