Polyneuropathie-Symptome hängen von betroffenen Nerven ab

Aus der Serie: Polyneuropathie

Wie eine Polyneuropathie sich bemerkbar macht, hängt davon ab, welche Nerven betroffen sind. Die häufigste Form ist die sogenannte distal-symmetrische Polyneuropathie, bei der die Symptome zuerst an den Füßen und Händen beginnen und sich im Krankheitsverlauf meist langsam in Richtung Körpermitte ausbreiten.

Man spricht dann von strumpf- oder handschuh-förmigen Polyneuropathie-Symptomen. Meist handelt es sich dabei um ein Kribbeln oder Brennen, das von vielen Betroffenen als „Ameisenlaufen“ beschrieben wird.

Polyneuropathie-Symptome: Diese sind typisch

  • Taubheitsgefühl
  • „pelziges“ Gefühl
  • Schmerzen ohne äußeren Grund, sogenannte neuropathische Schmerzen
  • Fehlen oder Abschwächungen einiger Empfindungen wie Vibration, Druck oder Schmerz

Bei Polyneuropathie kommt es zur Abschwächungen des Schmerzgefühls
Bei einer Polyneuropathie kommt es zur Abschwächungen einiger Empfindungen, wie zum Beispiel des Schmerzgefühls. Folge: Kleine Verletzungen, beispielsweise am Fuß, bleiben länger unentdeckt und können so schwere Entzündungen hervorrufen Foto: Fotolia

Fehlender Schmerz ist eines der häufigeren Polyneuropathie-Symptome. Das Fehlen von Schmerzempfinden bei der Polyneuropathie ist gar nicht so angenehm, wie es zunächst klingen mag. Schließlich ist Schmerz ein wichtiges Warnsignal, das dazu führt, dass wir die Hand von der heißen Herdplatte oder den Fuß vom Nagel zurückziehen. Fehlt der Schmerz, kann dies zu ernsthaften Verletzungen führen.