Podcast: Homöopathie unterstützend in der Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit

Sarah Schwiete Medizinredakteurin

Die Homöopathie stellt für schwangere Frauen oder Frauen, die gerade ein Kind zur Welt gebracht haben, eine gute Möglichkeit dar, um Beschwerden zu lindern. Gerade in dieser besonderen und manchmal auch sehr anstrengenden Zeit dürfen viele Medikamente nicht oder nur eingeschränkt angewendet werden. Sanftere Methoden oder Arzneimittel, stellen hier eine gute Alternative dar. In unserer neuen Podcast-Folge „Natur pur“ berichten die Hebamme Karen Dirks und die Gynäkologin Dr. Ute Bullemer, wie sie Homöopathie bei ihren Patientinnen einsetzen und so viele Beschwerden lindern können.

Schwangere Frau im Abendlicht
Homöopathische Mittel lassen sich besonders gut in der Schwangerzeit und im Wochenbett einsetzen Foto:  iStock/AndreeaIonascu

Immer mehr Studien beweisen, dass Globuli, Schüßler-Salze & Co. bei vielen Beschwerden unterstützend helfen können. Inzwischen übernehmen fast 70 Prozent der deutschen Krankenkassen die Therapiekosten für Homöopathie bei speziell dafür ausgebildeten Medizinern. Viele Patienten, die bisher nur der Schulmedizin getraut haben, wenden sich der alternativen Medizin zu und stellen fest, dass sanfte Heilverfahren kein Hokuspokus sein müssen.

 

Kombination aus Schulmedizin und Homöopathie immer gängiger

Gerade in der Schwangerschaft haben homöopathische Arzneimittel einen großen Vorteil: Sie sind natürlich! Viele Hebammen mit entsprechenden Ausbildungen und Kenntnissen zum Thema Homöopathie, setzen diese Mittel mit Erfolg ein. Aber auch immer mehr Ärzte wenden die Homöopathie in Kombination mit der Schulmedizin an.

Anders als in der klassischen Schulmedizin kann bei dieser Kombinationstherapie der Fokus auf die ganzheitliche Betrachtung der Frau gelegt werden. Die Hebamme Karen Dirks und die Ärztin Dr. Ute Bullemer berichten, wie sie Homöopathie bei ihren Patientinnen einsetzen und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben.

 

Homöopathische Mittel sind kein Allheilmittel, aber sie stellen eine gute Möglichkeit dar, im Körper einen Reiz zu setzen, um ihn zur Selbstheilung anzuregen. Wie breit das Behandlungsfeld ist, wird deutlich, wenn man sieht, bei welchen Beschwerden die Alternativmedizin eingesetzt wird. Neben vorzeitigen Wehen oder Milchstau setzt Hebamme Karin Dirks Homöopathie z. B. schon beim Kinderwunsch ein, aber auch in Prozessen zur Trauerbewältigung, wie z. B. nach Fehl- oder Totgeburten.

 

Homöopathische Mittel nicht willkürlich einnehmen

Auch wenn es sich um natürliche Arzneimittel handelt, ist es auch in der Schwangerschaft, nach der Geburt oder im Wochenbett wichtig, homöopathische Mittel nicht einfach irgendwie einzunehmen. Lassen Sie sich von einem in Homöopathie ausgebildeten Arzt, einer Hebamme oder einem Homöopathen beraten.

Foto: iStock
Globuli Sepia: mit Homöopathie gegen Frauenleiden

Homöopathie-Podcast jetzt online!

Erfahren Sie in einer neuen Folge des Homöopathie-Podcasts „Natur Pur“ mit Antje Radünz, wann homöoapathischen Mittel bei Schwangerschaft, Wochenbett und Geburt eingesetzt werden, welche Mittel verwendet werden und warum eine Kombinationstherapie aus Schulmedizin und Homöopathie oftmals ein Gewinn ist. 

Unsere Expertinnen:

Karen Dirks, homöopathisch ausgbeildete Hebamme in Berlin

Dr. Ute Bullemer aus München , Thema Frauenheilkunde

Buchtipp: Ganzheitliches Wohlbefinden - Homöopathie für Frauen von Friedrich P. Graf

Alle Folgen "Natur Pur" zum Nachhören gibt's hier.

Hinweis: Die spezifische Wirksamkeit von Homöopathie wird in der Wissenschaft diskutiert. Dennoch ist Homöopathie als sanfte Heilmethode sehr beliebt.

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