Pickel durch Maske tragen? Diese 5 Tipps helfen

Mona Eichler Health-Redakteurin

Die Maskenpflicht während der Coronakrise ist eine Herausforderung für die Haut: Durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes entstehen Pickel, Reizungen und rote Stellen. Die folgenden fünf Tipps schützen die Haut im Gesicht.

Es mag ein kleines Symptom der Coronakrise sein. Trotzdem stört es: Pickel, Reizungen und rote Stellen im Gesicht vom häufigen Tragen einer Maske. Mit ein paar simplen Tipps können Sie die unangenehmen Effekte eines Mund-Nasen-Schutzes auf das Gesicht reduzieren.

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Maske tragen: Eine Herausforderung für die Haut

Längeres Tragen einer Maske reizt die Haut doppelt. 
Zum einen entsteht durch das Atmen unter der Maske Feuchtigkeit, die sich zwischen Haut und Maske, aber auch in der Maske selbst sammelt. In dieser Feuchtekammer weicht die oberste Hautschicht, die Hornschicht, auf, wodurch die Lipide ausgespült werden. So büßt die Hornschicht einen Teil ihrer Schutzfunktion ein und bietet eine ideale Angriffsfläche für Keime und Bakterien, die die Talgdrüsen verschmutzen und so zu Pickeln und Hautunreinheiten führen. 
Zum anderen reagiert die Haut im Gesicht an jenen Stellen, an denen die Maske aufliegt und reibt, schnell gereizt. Rote und wunde Stellen sind die Folge.

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Pickel durch Maske tragen: 5 wertvolle Tipps

Diese fünf Tipps helfen, Pickel und Hautreizungen zu verhindern beziehungsweise zu lindern:

 

Tipp 1: Maske nicht zu lange tragen

Versuchen Sie grundsätzlich, die Maske nicht länger als zwei Stunden am Stück zu tragen, bevor Sie wieder Luft an Ihre Haut lassen. 
Planen Sie, länger unterwegs zu sein, nehmen Sie sich eine zweite Maske mit, und lassen Sie Ihre Haut beim Maskenwechsel fünf bis zehn Minuten zur Ruhe kommen. 

 

Tipp 2: Baumwolle statt Synthetik 

Abgesehen davon, dass Einwegmasken umweltverschmutzend sind, sind sie schlechter für die Haut als Community Masken aus weicher Baumwolle. 
Unter einer Maske aus Baumwolle kann Ihre Haut besser atmen, das Material absorbiert außerdem einen Teil der ausgeatmeten Feuchtigkeit.

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Tipp 3: Sanfte Reinigung der Maske

Nach jedem Tragen sollten Sie Ihre Maske reinigen. Auch hier können Sie etwas für Ihre Haut tun: Kochen Sie die Maske im Waschbecken aus, statt sie in der Waschmaschine zu reinigen. So bleibt der Stoff länger weich und damit hautfreundlich. 

 

Tipp 4: Make-up weglassen

Wo die Hornschicht der Haut sowieso schon beansprucht ist, spült Make-up nur noch mehr Schmutz in die Poren Ihrer Haut, wodurch Pickel leichter entstehen. Wenn es Ihnen also möglich ist, verzichten Sie beim Masketragen auf Schminke.

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Tipp 5: Abends Beauty-Maske statt Mundschutz

Eine sanfte Beauty-Routine unterstützt Ihre Haut dabei, sich zu beruhigen und zu entspannen. 
Mithilfe eines Gesichtsdampfbads schwitzen Sie Keime und Bakterien aus den Poren, eine Gesichtsmaske liefert Feuchtigkeit und bekämpft Pickel. Eine milde, nicht fettende Creme bildet den perfekten Abschluss für Ihre gestresste Haut.  

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