Pickel – Diagnose oft schon auf den ersten Blick

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Symptome
  3. 3. Ursachen
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung
  7. 7. Das sagt der Experte

Vereinzelt und gelegentlich auftretende Pickel sind nicht gleichbedeutend mit einer Hauterkrankung, die einen Arztbesuch notwendig macht. Häuft sich jedoch die Pickel-Bildung, so sollten Sie einen Hautarzt (Dermatologen) aufsuchen, der die entsprechende Diagnose stellt und passende Behandlungen vorschlägt.

Meist reicht hier schon der Blick auf die betroffenen Hautbereiche aus: Die Haut ist in der Regel glänzend und fettig. Eitrige Pickel haben sich ebenso gebildet wie Mitesser. Mitunter treten zusätzlich größere, rote Knötchen auf.

Entwickeln sich die Pickel vor allem im Gesicht, auf den Schultern oder auch auf dem Dekolleté, so ist die Diagnose „gewöhnliche Akne“ (Acne vulgaris) fast sicher, wenn Betroffene auch noch mitten in der Pubertät stecken. Aber auch Kinder und Erwachsene können an Akne erkranken. So oder so wird Ihnen der Hautarzt zusätzliche Fragen stellen, um beispielsweise andere Ursachen auszuschließen. Er wird Sie fragen, ob und falls ja welche Medikamente Sie einnehmen. Der Dermatologe wird wissen wollen, ob gegebenenfalls Vor- oder Grunderkrankungen bestehen und ob Sie die auftretenden Pickel bereits behandeln. Auch Kosmetik-, Reinigungs- und Pflegeprodukte können Pickel verursachen. Daher werden auch Art und Umfang von Gesichts- und Körperpflege Teil der Befragung sein.

Bei Frauen können hormonelle Veränderungen in der Schwangerschaft und Störungen im Menstruationszyklus Pickel verursachen. Für die Diagnose wird Sie der Arzt gegebenenfalls auch danach fragen. Weitergehende körperliche Untersuchungen sind nur dann notwendig, wenn die Pickel im Rahmen einer schweren Akne auftreten oder wenn der Arzt andere Ursachen für die Hauterkrankung vermutet.

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