Prostataerkrankungen: Wie kann man vorbeugen?

Phytoöstrogene

Forscher haben untersucht, warum Prostataerkrankungen in Japan so selten auftreten. Des Rätsels Lösung: Japaner konsumieren extrem viel Sojaprodukte – und die wiederum enthalten jede Menge Phytoöstrogene; Substanzen, die wie weibliche Hormone wirken. Diese Hormone bremsen das Wachstum der Vorsteherdrüse und verhindern sogar die Entstehung von Prostatakrebs. Einen schützenden Effekt haben neben Sojaprodukten wie Tofu, Keimen und Sojaöl auch Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen und Linsen. Cerealien mit ebenfalls hohem Anteil an Phytoöstrogenen sind z.B. Haferflocken und Weizenkleie sowie Sesamkörner und Leinsamen. Therapeutische Dosis: ein östrogenhaltiges Produkt pro Tag.

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