Pfennigkraut - ein altes Hustenmittel

Pfennigkraut wird in der Volksmedizin eingesetzt, um Husten, Rheuma, Durchfall und Ekzeme zu lindern. Seine Wirkung ist nicht bewiesen.

Der Name Pfennigkraut spielt auf die Ähnlichkeit der Blätter mit kleinen Geldstücken an
Der Name Pfennigkraut spielt auf die Ähnlichkeit der Blätter mit kleinen Geldstücken an© Fotolia
 

Pfennigkraut: Anwendung und Heilwirkung

Definition Pfennigkraut

Bezeichnung: Lysimachia nummularia            Familie: Myrsinengewächse                            Gattung: Gilbweiderich (Lysmachia)

Die Volksmedizin verwendet Pfennigkraut heute noch als Hustenmittel sowie bei Rheuma und Durchfall, äußerlich zudem bei Ekzemen und zur Wundheilung. Eine Wirksamkeit ist wissenschaftlich allerdings nicht erwiesen.

 

Im Pfennigkraut enthaltene Wirkstoffe

Gerbstoffe, Saponine

 

Botanik

Das Pfennigkraut blüht von Mai bis Juli
Das Pfennigkraut blüht von Mai bis Juli© Fotolia

Das Pfennigkraut ist eine niederliegende Pflanze, die nur 5 Zentimeter hoch wird und sich kriechend über dem Boden ausbreitet. Ihre rundlichen Blätter sind gegenständig angeordnet. Die Blüten des Pfennigkrauts sind fünfzählig, es besitzt gelbe Kron- und rot punktierte Kelchblätter.

 

Verbreitung

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Pfennigkrauts ist Eurasien. Von dort wurde es im Laufe der Zeit in andere Weltregionen verschleppt. Bevorzugt findet man die Pflanze an Waldwegen und auf feuchten Wiesen sowie in Sümpfen.

 

Andere Namen für das Pfennigkraut

Münzkraut, Pfennig-Gilbweiderich, Egelkraut, Hellerkraut, Schlangenwurzel, Tausend Gülden Kraut, Wundkraut

Wissenswertes über das Pfennigkraut

Der Gattungsname der Pflanze bezieht sich auf den makedonischen General Lysimachos, einen Feldherrn und Diadochen Alexanders des Großen. Angeblich soll er als erster die Pflanze entdeckt haben. Der Artname nummularia, kleine Münze, spielt auf die Form der Blätter an.

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