Passende Kopfstütze verhindert Schleudertrauma

Richtige Kopfstütze schützt vor Schleudertrauma
Mit der richtigen Position der Kopfstütze verringert sich für den Fahrer das Risiko eines Schleudertraumas: Die Oberkante der Kopfstütze muss mit der Kopfoberkante abschließen, der Abstand zwischen Kopf und Stütze sollte nicht mehr als drei Zentimeter bet © Fotolia

Die häufigste Verletzung bei Auffahrunfällen ist das Schleudertrauma. Die richtige Einstellung der Kopfstütze und des Sitzes kann das verhindern.

Schleudertrauma, Wirbelverrenkung, Genickbruch – kein anderer Körperteil ist bei Auffahrunfällen trotz Gurt und Airbag so gefährdet wie die Halswirbelsäule (HWS). Im schlimmsten Fall kann eine Verletzung sogar den Tod bedeuten. Dabei ließe sich mit guten Sitz-Kopfstützen-Kombinationen laut Expertenmeinung mindestens jede dritte HWS-Verletzung nach leichten Auffahrunfällen vermeiden oder zumindest deutlich mindern. Doch Crashtests des Verkehrstechnischen Instituts der Deutschen Versicherer haben erschreckenderweise ergeben, dass sechs von zehn Autositzen beim Heckaufprall nur einen ungenügenden Schutz bieten. Betroffen davon sind keineswegs nur Fahrzeuge der unteren Preisklassen. Die Sitze und Kopfstützen von Nobelmarken schnitten zum Teil ebenfalls schlecht ab.

 

Diese Faktoren sind wichtig, um Ihren Nacken zu schützen und einem Schleudertrauma vorzubeugen

Die Kopfstütze muss so weit oben positioniert werden können, dass ihre Oberkante mit der Oberkante des Kopfes abschließt, und darf nicht zu weit vom Kopf entfernt sein – im Idealfall nur etwa drei Zentimeter. Außerdem sollte man nicht im Fahrzeug ,,liegen“, die Rückenlehnen-Neigung sollte daher 30 Grad nicht überschreiten.

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