Panikattacken und Angststörung: Ursachen und Auslöser

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung
  7. 7. Das sagt der Experte

Angst ist generell ein ganz natürliches Gefühl, das psychisch kranke und gesunde Menschen gleichermaßen empfinden können. Bei einer Angststörung verlässt sie allerdings ihren Rahmen eines sinnvollen Warnsystems und wird zum Problem. Lesen Sie hier mehr über die Ursachen von Angst und wie Sie damit umgehen!

 

Angststörungen haben zwei Hauptauslöser

Diese beiden Auslöser greifen oft ineinander. Begünstigt wird die Entwicklung einer generalisierten oder subsyndromalen Angststörung auch durch innere Konflikte, die zu dem Gefühl führen, stets die Kontrolle behalten zu müssen.

 

Angststörung: Ursachen können traumatische Erfahrungen sein

Die Ursachen bei spezifischen Angststörungen sind häufig unklar. Traumatische Erfahrungen, die den Betroffenen nicht einmal bewusst sein müssen, können Phobien auslösen. Es kommt auch vor, dass hinter einer spezifischen Angst eigentlich eine ganz andere steht, zum Beispiel vor dem Verlassenwerden.

Mädchen mit Teddy ist traurig
Die Angststörung-Ursachen können traumatische Erfahrungen. Dazu gehören auch Trennungs- oder Verlustängste in der Kindheit © Fotolia
 

Erziehung spielt wichtige Rolle bei Angststörungen

Eine wichtige Rolle bei Angststörungen spielt auch die Erziehung und Prägung durch enge Bezugspersonen. Kinder von ängstlichen Eltern haben eine größere Wahrscheinlichkeit, Ängste oder Phobien zu entwickeln, auch wenn sie nicht zwangsläufig die Angststörungen ihrer Eltern übernehmen. Auch sind einige Ängste typisch für verschiedene Phasen in der Kindheit – zum Beispiel Trennungsängste oder Angst vor der Dunkelheit. Eine Angststörung wird jedoch meistens erst dann daraus, wenn Eltern die Angst entweder nicht ernst nehmen oder ihre Kinder „überbehüten“.

 

Angststörungen – Liegt die Ursache in den Genen?

Auch für Panikattacken gilt: Sie haben individuell sehr verschiedene Ursachen, die manchmal tief im Unterbewusstsein liegen. In der Regel hat die Panikattacke einen konkreten Auslöser, der die Panik hervorruft. Die Angst vor den Panikattacken kann in der Folge zu sekundären Phobien vor möglichen Auslösern führen. Durch eine Psychotherapie mit tiefenpsychologischem Schwerpunkt lassen sich die Ursachen von Angststörungen in vielen Fällen aufdecken. Inzwischen finden sich auch vermehrt Hinweise darauf, dass es eine erbliche Veranlagung für Angststörungen und Panikattacken gibt.

 

Angststörung kann auch eine körperliche Ursache haben

Manchmal stecken aber auch körperliche Ursachen hinter Angststörungen: So kann sich zum Beispiel ein Angina-Pectoris-Anfall („Brustenge“ bei einer Durchblutungsstörung am Herzen) wie eine Panikattacke anfühlen. Menschen mit einer Schilddrüsenüberfunktion fühlen sich oft generell nervös und getrieben und neigen zum Zittern und Schwitzen. Manchmal entwickeln sie auch Zustände, die Panikattacken ähneln.

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