Heilpflanzenlexikon

Orangenbaum - natürliche Unterstützung für die Verdauung

Orangen können durch ihre entwässernde Wirkung Verdauungsbeschwerden lindern. Ihr hoher Vitamin-C-Gehalt stärkt das Immunsystem.

Zellschützer Orange
Die Sonnenfrucht enthält nicht nur viel Vitamin C - sie schützt unsere Zellen auch vor freien Radikalen. Tipp: Bio-Orangen enthalten bis zu 30 Prozent mehr Vitamin C© shutterstock
 

Orangenbaum: Anwendung und Heilwirkung

Definition Orangenbaum

Bezeichnung: Citrus sinensis             Familie: Rautengewächse                    Gattung: Zitruspflanzen

Die Frucht des Orangenbaums hat eine entwässernde Wirkung und wird daher gerne bei Verdauungsbeschwerden angewandt. Wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehalts wirken Orangen zudem immunsystemstärkend. Daneben wird der Orange eine appetitanregende Wirkung nachgesagt. Dies gilt ebenfalls für Orangeschalen, die von der Kommission E (BGA/BfArM) positiv bewertet wird.

 

Im Orangenbaum enthaltene Wirkstoffe

Ätherisches Öl (v.a. in der Schale), Bitterstoffe, Ascorbinsäure, Carotinoide, Flavonoide, Cumarine (z. B. Bergapten)

 

Botanik

 

Orangen sind gut fürs Gedächtnis
In Orangen verbirgt sich der Farbstoff Fisetin. Er stärkt die Hirnzellen, die für das Langzeitgedächtnis zuständig sind.

© shutterstock

 

Der Orangenbaum wird bis zu 8 Meter hoch, hat eine runde Krone und ist immergrün. Er hat grün glänzende Blätter, die spitz zulaufen und am Grund abgerundet sind. Seine Blüten sind weiß und duftend. Seine Frucht ist orange und kugelförmig.

 

Verbreitung

Die Heimat der Orange ist sehr wahrscheinlich aus Südostasien. Ihr Anbaugebiet erstreckt sich heute über den Mittelmeerraum und viele subtropische Regionen. Sie gedeiht besonders an warmen, sonnigen Standorten.

 

Andere Namen des Orangenbaums

Orange, Apfelsine

Wissenswertes über den Orangenbaum

Die Orange ist wegen ihres süßen Geschmacks sehr beliebt. Die Süß-Orange ist allerdings die jüngste Orangenfrucht. Älter ist die auch Pomeranze genannte Bitter-Orange, die sich, wie der Name bereits deutlich macht, durch ihren bitteren Geschmack auszeichnet.

Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Orange nördlich der Mainlinie größtenteils als Apfelsine bezeichnet. Dieser Name bedeutet »Apfel aus China« (lat. sina = chinesisch).

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