Omikron: Achtung bei diesem neuen Symptom

Die Omikron-Variante löst andere Symptome als der Originalstamm von SARS-CoV-2 aus. Experten haben jetzt ein völlig neues Symptom entdeckt.

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Alpha, Delta und jetzt Omikron: Immer wieder bilden sich Corona-Mutationen, die das Infektionsgeschehen maßgeblich beeinflussen. Jede neue Virusvariante bringt ihre eigenen Symptome mit sich. Bisher ähneln die Omikron-Symptome häufig denen einer Erkältung. Ein neues Symptom ist jetzt von Wissenschaftler:innen entdeckt worden. Es kann auf Omikron hinweisen und ist besonders bei asymptomatisch infizierten Menschen ein wichtiges Signal für die Erkrankung.

Omikron Kennzeichen: Schnelle Verbreitung, milde Krankheitsverläufe

Die Virusvariante Omikron, auch B.1.1.529 genannt, wurde erst vor einigen Wochen entdeckt und muss noch grundlegend erforscht werden. Was man aktuell beobachten kann, ist, dass Omikron sich schnell ausbreitet, aber überwiegend milde Krankheitsverläufe auslöst.

Bereits im November informierte die südafrikanische Ärztin Angelique Coetzee, die Omikron entdeckte, über die typischen Symptome einer Infektion. Dazu gehören:

  • extreme Müdigkeit
  • Halskratzen
  • trockener Husten

Achtung bei diesem neuen Symptom: Wenn der Appetit schwindet

Wirkliche Sicherheit, ob man sich mit der neuen Virusvariante Omikron angesteckt hat, bringt nur ein Test. Manchmal treten neben den typischen Erkältungssymptomen auch besondere Anzeichen auf, die auf eine Infektion mit Omikron hinweisen. Britische Wissenschaftler:innen sammeln in der "ZOE COVID"-Studie Daten von Infizierten. Mithilfe einer App werden die Daten von Nutzer:innen aus London nachverfolgt. London ist häufiger von Omikron betroffen als andere Regionen.

Bei der Auswertung dieser Daten entdeckten die Wissenschaftler:innen eine Auffälligkeit. Viele der mit Omikron infizierten Nutzer:innen der App litten unter Appetitlosigkeit. Mangelnder Hunger kann also auf eine Infektion mit der Virusvariante hinweisen. Das könnte ein wichtiger Hinweis für die Menschen sein, bei denen die Infektion asymptomatisch verläuft und sie darauf aufmerksam machen. Wer also an Weihnachten keinen Appetit hatte, könnte infiziert sein. Dann kann ein Test Klarheit bringen.

Weiteres Omikron-Symptom kommt nachts zum Vorschein

Ein Kollege der südafrikanischen Ärztin Coetzees, der Arzt Unben Pillay, drängt nun darauf, ein weiteres, bisher kaum beachtetes Omikron-Symptom in die offizielle Liste des britischen Gesundheitsdienstes NHS aufzunehmen: Nachtschweiß. 

Dr. Pillay arbeitet in Südafrikas Hauptstadt Pretoria, wo die meisten neuen Omikron-Fälle gezählt werden. "Wir sehen überwiegend milde Verläufe, bei denen die Patientinnen und Patienten grippeähnliche Symptome haben: trockener Husten, Fieber, Nachtschweiß und Muskelschmerzen", sagte Dr. Pillay laut "NBC".

Im Interview mit der britischen "Sun" erklärte Allgemeinmediziner Amir Khan aus Großbritannien mehr dazu: "Es handelt sich um jene Art von Schweißausbrüchen, bei denen man in der Nacht aufsteht und die Kleidung wechselt." 

Nicht nur Nachtschweiß: Liste der Omikron-Symptome

Nachtschweiß könnte das eindeutigste Anzeichen dafür sein, dass man sich mit Omikron infiziert hat. Es ist allerdings nicht das einzige Corona-Symptom, das bei der Virusvariante auftritt.

Ärztinnen und Ärzte aus Großbritannien, Südafrika und den USA haben eine vorläufige Liste der bisher bekannten Omikron-Symptome zusammengestellt, wie "n-tv" berichtet. Sie basiert auf den Erfahrungen mit den bisher behandelten B.1.1.529-Erkrankten. Die häufigsten Symptome einer Omikron-Infektion sind demnach: 

  • extreme Müdigkeit 
  • Halskratzen
  • trockener Husten
  • Muskelschmerzen
  • Schnupfen oder verstopfte Nase
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • häufiges Niesen
  • Nachtschweiß

Geschmacks- oder Geruchsverlust, die bei Delta neu im Fokus gestanden hatten, gehören bei Omikron nicht zu den typischen Corona-Symptomen