OMAD-Diät: Warum diese Form des Intervallfastens so gefährlich ist

Miriam Mueller-Stahl stellvertretende Managing Editor

Ja, mit der OMAD-Diät ist es möglich deutlich Gewicht zu verlieren. Allerdings ist diese extreme Form des Intervallfastens alles andere als gesund.

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Intervallfasten zählt zu den beliebtesten Abnehm-Methoden. Das ist kein Wunder, denn dadurch, dass man längere Essenspausen zwischen den Mahlzeiten macht, ist es möglich schnell Gewicht zu verlieren. Allerdings sollte man es nicht übertreiben. Bei der OMAD-Diät ist dies jedoch der Fall. Daher kann diese Form des limitierten Fastens gefährlich werden. 

Frau sitzt am Tisch mit Teller, Uhr, Besteck
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So funktioniert die OMAD-Diät

OMAD steht für "One meal a day" und das ist bei dieser Form des Intervall-Fastens auch tatsächlich Programm. 23 Stunden am Tag sind keine Speisen erlaubt. Man darf nur kalorienarme Getränke, wie Wasser oder Kräutertees, zu sich nehmen.

Nur einmal am Tag darf eine Mahlzeit zu sich genommen werden. Auch ein Nachtisch nach dem Essen ist Tabu. Allerdings muss nicht auf die Kalorienanzahl geachtet werden. Erlaubt ist alles, was gefällt. Selbst Pizza, Burger und reichhaltige Aufläufe sind kein Problem.

Es gibt jedoch eine strenge Regel, was die Größe der Portion betrifft: Das Essen auf dem Teller darf nicht höher als 7 Zentimeter sein. Zudem darf der Teller höchstens einen Durchmesser von 28 Zentimetern haben.

Außerdem sollte die Mahlzeit jeden Tag zur selben Uhrzeit eingenommen werden, damit die 23-stündige Pause regelmäßig eingehalten werden kann.

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Warum die OMAD-Diät gefährlich ist

Die strengste Form des Intervallfastens kann auf mehreren Ebenen gefährlich werden:

  • Nährstoffmangel: Da nur eine Mahlzeit pro Tag erlaubt ist, kann diese Intervallfasten-Methode schnell zu einem Nährstoffmangel führen. Selbst wenn die Speise ausgewogen ist, ist es nahezu unmöglich den Körper ausreichend mit allen Nährstoffen zu versorgen.
  • Körperliche Beschwerden: Der lange Verzicht auf Nahrung kann zu Kopfschmerzen, Schwindel, Zittern und Übelkeit führen.
  • Verlust der geistigen Leistung: Das Gehirn braucht Nahrung, um produktiv arbeiten zu können. Wer wenig isst, kann unter Konzentrationsproblemen und Erschöpfung leiden.
  • Psychische Belastung: Zu wenig Nahrung kann zu Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit führen. Zudem hat Essen auch eine gesellige Komponente: Wer in der Mittagspause nicht mit den Kollegen essen geht, fühlt sich schnell sozial isoliert.

Die OMAD-Diät ist aufgrund der möglichen negativen Auswirkungen auf Körper und Geist keine Fasten-Methode, die länger als eine Woche praktiziert werden sollte. Anfängern ist von der OMAD-Diät abzuraten, da die körperliche und psychische Belastung zu groß ist.

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