Olivenöl für die Haare: Tipps zur Anwendung

Redaktion PraxisVITA
Oliven, Olivenzweige und Olivenöl in einer Schüssel liegen auf einem Tisch
Olivenöl gibt es in jedem Supermarkt zu kaufen. Damit ist es ein günstiges Mittel für die Haarpflege. © iStock/ConstantinosZ
Inhalt
  1. Wieso ist Olivenöl gut für die Haare?
  2. Olivenöl als Haarpflege: Verschiedene Anwendungen
  3. Wie werde ich das Olivenöl in den Haaren wieder los?

Olivenöl gilt als Hausmittel, das vor allem trockene Haaren zum Glänzen bringt. Welchen Pflege-Effekt es haben kann und wie Sie es anwenden, erklärt Ihnen PraxisVita.

Vor allem Frauen mit langen lockigen Haaren kennen das Problem: Je länger die Mähne wird, desto trockener scheint sie auch zu werden. Besonders dann, wenn die Haare regelmäßig mit Sonneneinstrahlung, Föhn und Glätteisen in Kontakt kommen. Viele Drogerieprodukte versprechen dabei Abhilfe. Es gibt aber auch diverse Hausmittel, die günstig sind, schnell pflegen und Schäden vorbeugen können. Olivenöl ist eines davon.

 

Wieso ist Olivenöl gut für die Haare?

Olivenöl hilft bei sprödem Haar, beugt Spliss vor und bringt die Haare zum Glänzen. Die Wirkweise ist einfach erklärt: Wie ein Schutzfilm legt sich das Öl um jedes einzelne Haar. So werden Schadstoffe entfernt und gleichzeitig die Feuchtigkeit in den Haaren gehalten. Auch gegen Hitzeschäden kann Olivenöl so einen Schutz bieten. Das funktioniert allerdings nur, wenn das Öl nicht in Kombination mit Silikonprodukten verwendet wird. Die Silikone in Shampoo, Conditioner und Co. legen sich nämlich selbst wie ein Film um das Haar und verhindern so, dass das Olivenöl ans Haar gelangt.

 

Olivenöl als Haarpflege: Verschiedene Anwendungen

Olivenöl lässt sich vielfältig als Haarpflege anwenden: zur Spitzenreparatur, als klassische Haarkur oder auch als Leave-in-Kur.

Olivenöl als Haarkur:

Für eine Olivenöl-Haarkur sollten die handtuchtrockenen Haare gänzlich mit Olivenöl einmassiert werden. Damit alle Haare mit dem Produkt in Kontakt kommen, können sie entweder in mehrere Partien unterteilt oder vorsichtig durchgekämmt werden. Sie können das Olivenöl eine Stunde oder sogar über Nacht einwirken lassen – dafür legen Sie einfach ein Handtuch auf Ihr Kissen. Das Naturprodukt lässt sich übrigens auch wunderbar mit anderen haarfreundlichen Hausmitteln mischen. Eigelb und Honig zum Beispiel.
Für die Haarkur mischen Sie:

  • ein Eigelb
  • einen Teelöffel Honig
  • einen Teelöffel Olivenöl

Die so entstandene Kur massieren Sie ins handtuchtrockene Haar ein. Dort bleibt sie ungefähr eine Stunde.

Kokosöl und Kokosnüsse auf einem Tisch
Wer den Geruch von Olivenöl nicht mag, kann als Alternative auch Kokos- oder Rapsöl nehmen. © iStock/Lecic

Olivenöl zur Spitzenreparatur und als Leave-in-Kur:

Etwas weniger aufwendig können Sie Olivenöl als alltägliche unterstützende Pflege verwenden. Das pure Öl wird in einer ganz kleinen Menge vorsichtig in die ebenfalls handtuchtrockenen Spitzen oder Längen einmassiert. Hier bleibt es bis zur nächsten Haarwäsche. Aber Vorsicht: Weniger ist hier definitiv mehr. Zu große Mengen im Haar können dafür sorgen, dass das Haar strähnig und fettig aussieht. Verwenden Sie deshalb nur wenige Tropfen – je nach Haarmenge und -dicke.

 

Wie werde ich das Olivenöl in den Haaren wieder los?

Aufgrund des Eigengeruches und des öligen Films möchte man das Öl nicht den ganzen Tag in den Haaren herumtragen – sondern nach dem Einwirken gern wieder ausspülen. Das geht relativ einfach mit Shampoo. Haben Sie nur wenig Olivenöl genutzt, sollte eine einfache Haarwäsche nach etwa einer Stunde Einwirkzeit reichen. Hat sich Ihr Haar über Nacht in Olivenöl erholt, kann es sein, dass Sie die Haare zweimal mit Shampoo waschen müssen, um auch alle Rückstände loszuwerden.

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