Ohnmacht kündigt sich meist durch typische Symptome an

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Vor einer Ohnmacht treten häufig zuerst die Symptome der sogenannten Präsynkope auf. Zu diesen zählt beispielsweise ein langsames Schwinden der Sinne, was sich in einem Schwarzsehen und Leisehören der Umgebungsgeräusche zeigt.

Betroffene fangen häufig an, stark zu schwitzen und sehr schnell und flach zu atmen, der Herzschlag wird schneller. Sie fühlen sich benommen und schwach, häufig ist ihnen übel und sie haben das Gefühl, sich erbrechen zu müssen, das Gesicht wird blass. Aber auch Schmerzen in der Brust, im Nacken oder im Rücken sind möglich.

Ohnmacht deutet sich durch Brustschmerzen an
Schmerzen in der Brust, Übelkeit und Blässe können die Vorboten einer Ohnmacht sein© Fotolia

Bei der Ohnmacht selbst kippt der Betroffene von einer Sekunde auf die andere um und sinkt zu Boden, das heißt er kollabiert. Je nachdem, was er vorher gemacht hat und in welcher Position er sich befunden hat, können durch die Ohnmacht auch begleitende Verletzungen auftreten. Häufig kommt es bei einer kurzzeitigen Bewusstlosigkeit zu einer Prellung aufgrund des Sturzes. Knochenbrüche treten selten auf.

Nach wenigen Sekunden bis Minuten ist die Ohnmacht wieder vorbei. Der Betroffene erlangt wieder das Bewusstsein. In vielen Fällen kann er sich allerdings nicht mehr genau an den Moment der Ohnmacht und die Sekunden davor erinnern, was als kurzzeitige Amnesie bezeichnet wird.

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