Ohnmacht: Erste Schritte der Behandlung sind Beine hoch lagern und Frischluft

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei einer Ohnmacht ist der erste Schritt der Behandlung immer, den Betroffenen zunächst sicher auf dem Rücken zu lagern, die Beine hochzulegen und für frische Luft zu sorgen.

Ist der Ohnmächtige wieder bei Bewusstsein, sollte er noch kurz liegenbleiben und gegebenenfalls einen Schluck Wasser trinken. Sollte der Betroffene nicht das Bewusstsein wieder erlangen, muss sofort ein Notarzt gerufen werden, da bei einer anhaltenden Bewusstlosigkeit – die von einer Ohnmacht zu unterscheiden ist – Lebensgefahr besteht.

Die weitere Behandlung der Ohnmacht hängt vor allem von der Ursache der Bewusstlosigkeit und ihrer Häufigkeit ab. Ziel der Therapie ist immer, weitere Ohnmachtsanfälle zu verhindern beziehungsweise Folgeschäden zu vermeiden.

 

Mit Stehtraining eine Ohnmacht behandeln

Ohnmachtsanfälle, die nur sehr selten oder immer in vorhersehbaren Situationen auftreten, erfordern in den meisten Fällen keine Behandlung. Es ist in der Regel ausreichend, die auslösenden Situationen zu vermeiden. Kommt es mehr als zweimal pro Jahr zu einer Ohnmacht, können bestimmte Bewegungen trainiert werden, mit denen eine Bewusstlosigkeit sich oft verhindern lässt. Außerdem kann ein spezifisches Stehtraining durchgeführt werden, wenn langes Stehen zu einer Bewusstlosigkeit führt.

Wenn die Ohnmacht Symptom einer anderen Grunderkrankung ist (zum Beispiel Zuckerkrankheit oder Herzrhythmusstörung), muss diese entsprechend behandelt werden. Vor allem, wenn die Gefahr von Folgeschäden wie einem plötzlichen Herzstillstand besteht, muss eine geeignete Behandlung durchgeführt werden. Dies kann zum Beispiel das Einsetzen eines Herzschrittmachers bedeuten.

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