Ödeme: Typische Symptome der Wassereinlagerungen

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

In der Regel verursachen Ödeme (Wassereinlagerungen) typische Symptome. Da sich vermehrt Flüssigkeit im Gewebe ansammelt, schwillt der betroffene Bereich sichtbar an. Grundsätzlich können sich Ödeme auf eine bestimmte Region beschränken (regionales Ödem) oder aber den gesamten Körper betreffen (generalisiertes Ödem).

 

Für Ödeme typische Symptome

  • Schwellungen der Füße und Unterschenkel: Betroffene bemerken Ödeme an den Füßen häufig dadurch, dass Schuhe plötzlich zu eng sind. Auch tiefe Furchen in der Haut, etwa durch ein Strumpfbündchen, können auf Wassereinlagerungen hinweisen.
  • Schwellungen an Armen und Händen: Die Hände spannen, wenn Betroffene sie zur Faust ballen, Ringe passen nicht mehr.
  • Schwellungen im Gesicht: Vor allem die Augenlider schwellen durch Ödeme sichtbar an.
  • Aufgetriebener Bauch: Sammelt sich Flüssigkeit in der Bauchhöhle (Bauchwassersucht, Aszites), vergrößert sich der Bauchumfang.
  • Gewichtszunahme: Als unspezifisches Symptom von Wassereinlagerungen nehmen Betroffene innerhalb kurzer Zeit an Gewicht zu.

Ödeme im Bereich der Haut gehen außerdem häufig mit einem Spannungsgefühl einher, sind normalerweise aber nicht schmerzhaft. Wassereinlagerungen können auch die inneren Organe betreffen.

Ein Lungenödem verursacht typische Atemgeräusche
Ein Lungenödem verursacht typische Atemgeräusche© Fotolia
 

Symptome von Ödemen in inneren Organen

  • Lungenödem: Im Rahmen einer unbehandelten Herzschwäche (Herzinsuffizienz) bildet sich in vielen Fällen ein Lungenödem. Dabei tritt Flüssigkeit allmählich in die Lungenbläschen über. Dies äußert sich durch rasselnde oder brodelnde Atemgeräusche. Schreitet das Lungenödem weiter fort, fällt das Atmen immer schwerer. Ein Lungenödem ist eine ernsthafte Komplikation, die möglichst rasch behandelt werden muss.
  • Hirnödem: Infolge von Verletzungen, Entzündungen sowie durch die sogenannte Höhenkrankheit, kann sich ein Hirnödem ausbilden. Anfangs kommt es zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, im weiteren Verlauf kann es zu Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma kommen.
  • Ödem des Kehldeckels (Glottisödem): Allergien oder Infektionen können ein Glottisödem verursachen. Symptome sind unter anderem ein Engegefühl beim Atmen. Ist der Kehldeckel stark angeschwollen, kann es zu einer lebensbedrohlichen Atemnot kommen.
  •  
Diagnose
Themen
Das könnte Sie auch interessieren
Copyright 2018 praxisvita.de. All rights reserved.