Ob ich das vertrage? 5 häufige Allergieauslöser

Redaktion PraxisVITA

Morgens ein Frühstücks-Ei oder frischer Fisch zum Abendessen. Essen ist der reinste Genuss – wenn man es vertragen kann. Immer mehr Menschen leiden unter Unverträglichkeiten und Allergien gegen bestimmte Nahrungsmittel. Die häufigsten Allergieauslöser im Überblick.

Manche Betroffenen bekommen nur leichte Pusteln auf der Haut, manche Magen-Darm-Probleme. Im schlimmsten Falle droht Atemnot oder ein anaphylaktischer Schock.

 

Betroffene müssen Allergieauslöser kennen

Nur etwa zehn Prozent der Allergiker in Deutschland erhalten eine angemessene Therapie. Umso wichtiger ist es für Betroffene, genau über ihre Allergieauslöser Bescheid zu wissen und diese Allergene möglichst zu meiden

Es gibt immer mehr Allergiker in Deutschland. Experten schätzen, dass mehr als 30 Prozent aller Deutschen im Laufe ihres Lebens Allergien entwickeln – oft gegen gleich mehrere Allergieauslöser. Dafür machen Allergologen verschiedene Faktoren verantwortlich: Unser Immunsystem funktioniert so, dass es ständig trainiert werden will. Es ist in einer Dauer-Alarmbereitschaft und lauert auf Bakterien und Viren, die es bekämpfen kann.

Allergieauslöser Hausstaub
Die häufigsten Allergieauslöser sind Hausstaub, Tierhaare und Pollen© istock

Fehlen diese Erreger – zum Beispiel aufgrund überzogener Hygiene – sucht es sich andere Feinde. In der Folge bekämpft es eigentlich harmlose Stoffe – beispielsweise Tierhaare. Das ist dann eine allergische Reaktion. Eine weitere Ursache für die steigende Zahl von Allergikern: Allergien werden weitervererbt. Ist ein Elternteil Allergiker, erhöht sich das Risiko für Kinder um 25 bis 40 Prozent. Sind beide Eltern betroffen, steigt es sogar um bis zu 60 Prozent an.

 

Die häufigsten Allergieauslöser

Allergieauslöser effektiv bekämpfen

Forscher sind jedoch auf ein natürliches „Gegenmittel“ gestoßen. Ein Extrakt aus den Samen des Niembaums, das sogenannte Mahalin, sorgt dafür, dass Hautschuppen für Milben ungenießbar werden. Die Milben stellen in der Folge die Ernährung ein und vermehren sich nicht mehr.

Das Ziel ist dabei, die Belastung der Wohnräume mit dem Allergieauslöser möglichst niedrig zu halten. Lungenärzte empfehlen, die Allergen-Konzentration mit einem einfachen Test aus der Apotheke (ab etwa 12 Euro) zu bestimmen. Dafür wird eine kleine Fläche in Wohnung abgesaugt, der Test verrät anschließend die Allergenmenge. Werte zwischen zwei und zehn Milligramm pro Gramm Staub gelten als optimal.

Zu den häufigsten Allergieauslösern zählen vor allem Tierhaare und Pollen sowie Hausstaub. Tierhaar-Allergien sind jedoch eher unproblematisch: Die Auslöser können in der Regel leicht gemieden werden.

Wer trotz Allergie nicht auf ein Haustier verzichten möchte, hat die Möglichkeit einer sogenannten Hyposensibilisierung. Dabei wird der Organismus gezielt und regelmäßig hohen Dosen eines Allergieauslösers ausgesetzt. So „lernt“ er, auf kleinere Dosen des Allergens nicht mehr zu reagieren. Und eine Pollenallergie ist ein saisonales Problem, das sich mit Medikamenten (Antihistaminika und Cortison-Präparate) gezielt behandeln lässt.

 

Allergieauslöser Hausstaub

Einer Hausstauballergie sind die Betroffenen dagegen dauerhaft und ständig ausgesetzt. Hausstaub lauert überall. Das Problem dabei: Selbst sorgfältiges und häufiges Staubsaugen und Wischen vermindert die Symptome kaum. Auch spezielle Staubsauger für Allergiker können nur kurzzeitig die Allergenbelastung verringern. Der Grund: Die allergische Reaktion – Atemnot, juckende und tränende Augen, eine laufende Nase – wird durch den Kot von Hausstaubmilben ausgelöst, die am liebsten in Matratzen und anderen Polstern leben und sich von unseren Hautschuppen ernähren.

Klicken Sie durch unsere Bildergalerie und erfahren Sie, wer die Hitliste der häufigsten Allergieauslöser anführt.

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