Niedriger Blutdruck – Symptome wie Müdigkeit und Schwindel sind typisch

Redaktion PraxisVITA
Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Ein leicht niedriger Blutdruck bringt meist keine auffälligen Symptome mit sich, sodass die Betroffenen ihn gar nicht bemerken. Manche fühlen sich auch nur allgemein etwas schneller müde und schlapp.

Sinkt der Blutdruck jedoch so weit ab, dass sich die Blutversorgung des Gehirns verschlechtert, kommt es zu verschiedenen typischen Kreislaufbeschwerden: Die Betroffenen fühlen sich plötzlich schwach und schwindelig. Ihnen wird schwarz vor Augen, gegebenenfalls müssen sie sich kurz festhalten oder hinsetzen. Gleichzeitig sind Kopfschmerzen sowie ein „leeres“ oder kribbelndes Gefühl im Kopf mögliche Warnsignale.

 

Niedriger Blutdruck: Symptome erkennen

Niedriger Blutdruck kann sich außerdem in folgenden Symptomen äußern:

Kreislaufprobleme und Schwindel Symptome bei Hypotonie
Niedriger Blutdruck: Symptome wie Kreislaufprobleme und Schwindel sind typisch© Fotolia
 

Niedriger Blutdruck: Symptome variieren je nach Wetterlage

Niedriger Blutdruck zeigt Symptome, die je nach Wetterlage variieren. Niedriger Blutdruck mit Kopfschmerzen und Schwindel ist typisch an heißen und schwülen Tagen im Sommer – dann stellen sich die Gefäße weit und der Blutdruck sinkt noch weiter ab. Im Winter und an kühlen Tagen werden vor allem die Hände und Füße auffällig schnell kalt.

Außerdem treten bei Menschen mit einer Hypotonie häufiger Missempfindungen in der Herzgegend (Palpitationen) auf, etwa dass sie zwischenzeitlich ein ungewöhnlich starkes Herzklopfen empfinden. Im Extremfall kann es auch zu einem Kreislaufkollaps (Synkope) kommen, wenn das Gehirn nicht mit ausreichend Blut versorgt ist. Der Betroffene verliert dann kurzzeitig das Bewusstsein.

Kalte Hände
Niedriger Blutdruck zeigt Symptome, die je nach Wetterlage variieren. Im Winter und an kühlen Tagen werden vor allem die Hände auffällig schnell kalt© istock

Kommt es immer nur nach einem Wechsel der Körperhaltung – insbesondere vom Liegen oder Sitzen in eine aufrechte Position – zu Kreislaufproblemen, sprechen Ärzte von einer orthostatischen Hypotonie. Der systolische (also erstgenannte) Blutdruckwert fällt dann kurzzeitig um mehr als 20 mmHg ab, weil das Blut sich in den Beinen staut. Dies hat keinen Einfluss auf den sonstigen Ruheblutdruck.

 

Ab wann ist Müdigkeit ein Anzeichen für eine Krankheit?

 
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