Neurodermitis beim Baby: "Endlich geht es meinem Kleinen gut"

Neurodermitis beim Baby zeigt sich meistens erst nach dem 3. Lebensmonat
Neurodermitis beim Baby zeigt sich meistens erst nach dem 3. Lebensmonat © Fotolia

Johannes (3) hatte eine besonders starke Form der juckenden Hautkrankheit. Bis seine Mutter eine Spezial-Behandlung fand, die ihm half. Erfahren Sie hier, wie Neurodermitis auch bei Ihrem Baby geheilt werden kann.

Es gab Tage, da war Yvonne H. (34) einfach nur verzweifelt – weil ihr Baby sich mal wieder blutig gekratzt hatte und nicht schlafen konnte. „Ich wusste nicht, was ich noch machen sollte“, erinnert sie sich. Kurz nach der Geburt hatte Johannes (heute 3) den extremen Ausschlag entwickelt. Die Diagnose des Kinderarztes: Neurodermitis beim Baby. Der Säugling bekam entzündungshemmendes Kortison verschrieben. „Das haben wir zweimal benutzt und dann gleich wieder abgesetzt“, erzählt die besorgte Mutter.

 

Salben linderten Neurodermitis beim Baby nicht

Denn durch die Erfahrungen der eigenen Schwester kannte sie die Nebenwirkungen des Präparates. Aber andere Salben, die gegen Neurodermitis beim Baby helfen sollen, schlugen bei dem Kleinen nicht an. Im Internet entdeckte Yvonnes Mutter die Klinik Neukirchen, die Hautleiden ohne Kortison behandelt. „Wir haben ein ganzheitliches Therapiekonzept. Denn Neurodermitis zeigt sich zwar auf der Haut, ist aber eine systemische Erkrankung“, erklärt Klinik-Direktor Dr. John Ionescu.

 

Die Spezial-Klinik suchte nach den Ursachen für die Neurodermitis beim Baby

Die Ärzte fanden den Auslöser der Neurodermitis: eine zelluläre Immunschwäche. Johannes' Abwehrzellen waren zu schwach, um Bakterien zu bekämpfen. Hinzu kamen verschiedene Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten. Auf Basis dieser Erkenntnisse konnten die Mediziner endlich gezielt die Ursachen von Johannes' Krankheit behandeln.

 

Eine individuelle Therapie brachte den Erfolg

Dreimal täglich cremten sie die Haut des Säuglings fortan mit Spezial-Salben ein. Ein Mittel auf Schieferölbasis hemmte die Entzündungen. Für eine schnelle Wundheilung sorgten Vitamin-Cremes - und Linolensäure unterstützte die Hautregeneration. Zur Stärkung der Immunabwehr setzten die Ärzte homöopathische Tropfen ein. Und für die Bildung von neuem Hautgewebe gaben sie dem Kind Zinktabletten. Der letzte Teil der Behandlung bestand darin, die Darmflora mit Probiotika zu stabilisieren.

 

Die richtige Ernährung hält die Neurodermitis beim Baby fern

Nach vier Wochen der Erfolg: Johannes' Haut war glatt und rosig. Damit das so bleibt, muss er auf Nüsse, Fisch, Milch, Eier und Karotten verzichten. Doch das lohnt sich: „Seit zwei Jahren hatte er keinen Rückfall“, so die glückliche Mama.

 

Neurodermitis – wenn die Haut zum Feind wird

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