Neue Serie „Club der roten Bänder“ startet

Club der roten Bänder
Leo (Tim Oliver Schultz), Toni (Ivo Kortlang), Alex (Timur Bartels), Hugo (Nick J. Schuck), Emma (Luise Befort) und Jonas (Damian Hardung) gründen den „Club der roten Bänder“ und entwickeln eine tiefe Freundschaft zueinander © Vox/ Guido Lange

Am Montag startet die neue Serie „Club der roten Bänder“ auf Vox. Sie spielt in einem Krankenhaus. Das Besondere: Nicht die Ärzte stehen im Mittelpunkt, sondern die jugendlichen Patienten.

Der „Club der roten Bänder“ ist eine Bande von Jugendlichen, die ihre freie Zeit zusammen verbringen. Sie alle sind dicke Freunde – obwohl sie eigentlich wenig verbindet. Außer einer Sache, und die dafür umso mehr: Sie sind alle schwerkrank und leben im Krankenhaus. Ihr Erkennungszeichen: die roten Krankenhausbändchen, die sie alle am Arm tragen.

  

 

 

Krebskranke Jugendliche mit dem Willen zu leben

In der Serie wird der 15-jährige Jonas (Damian Hardung) ins Krankenhaus eingeliefert. Aufgrund seiner Krebserkrankung soll sein Unterschenkel amputiert werden. In seinem Zimmergenossen Leo (Tim Oliver Schultz) findet der Jugendliche auf Anhieb einen guten Freund. Denn der 16-Jährige hat das gleiche Schicksal: Auch er leidet an Krebs und hat sein Bein bereits vor einiger Zeit verloren. Gemeinsam mit ein paar anderen Jugendlichen der Einrichtung beschließen sie, das Beste aus ihrer Situation zu machen und gründen den „Club der roten Bänder“.

 

Die Serie beruht auf der Lebensgeschichte des katalanischen Autos, Schauspielers und Regisseurs Albert Espinosa. In seinem Debütroman „El mundo amarillo“ (zu deutsch: „Glücksgeheimnisse aus der gelben Welt“) beschreibt er im Jahr 2008 autobiografisch seine Jugend. Espinosa hatte wegen seiner Krebserkrankung über zehn Jahre in Krankenhäusern verbracht – und dort Freundschaften geschlossen, die ihm dabei halfen, seine Krankheit zu besiegen. 2011 wirkte Espinosa als Drehbuchautor und Co-Produzent an einer spanischen Serienumsetzung seines Buches mit. Inzwischen wurde die Sendung in 13 Ländern adaptiert.

  

 

 

Vox setzt viele Hoffnungen in das neue Format

Die Serie ist die erste eigenproduzierte, fiktionale Serie von Vox. Beim Sender hofft man darauf, dass „ Club der roten Bänder“ das Publikum begeistert – schließlich feiert die Dramaserie bereits in vielen Ländern große Erfolge, die neue Staffeln nach sich zogen. Hierzulande startet die Serie mit einer Doppelfolge am Montag um 20:15 Uhr auf Vox.

 

Hamburg, 7. November 2015

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