Entgiftung des Körpers Neue Energie durch Entgiften

Redaktion PraxisVITA
Entgiften
Obst und Gemüse helfen dabei, den Körper nach den schweren Mahlzeiten der Feiertage zu entgiften © iStock/monticelllo
Inhalt
  1. Was bedeutet Entgiftung des Körpers?
  2. Wie merke ich, ob ich entgiften sollte?
  3. Muss ich für das Entgiften hungern?
  4. Und welches Essen schenkt mir Energie?
  5. Wie kann ich den Effekt unterstützen?

Immer müde und schlapp? Dann essen Sie sich fit – mit Lebensmitteln, die den Organismus entlasten

Nach den Festgelagen mit mächtigen Braten, reichlich Alkohol und süßen Plätzchen ist jetzt die beste Zeit, um dem Körper etwas Gutes zu tun. Probieren Sie es doch einmal mit Entgiften. Warum es so guttut – und wie es funktioniert

 

Was bedeutet Entgiftung des Körpers?

Nicht nur die Seele braucht hin und wieder eine Auszeit vom Stress. Auch der Körper hat ein Recht auf Erholung – vom Überfluss und von einer einseitigen, zu fett-, zucker- und eiweißreichen Ernährung.

Damit der Organismus optimal arbeiten kann, braucht er sowohl Säuren als auch Basen. Dabei ist das Gleichgewicht zwischen ihnen entscheidend. Da wir meistens zu viele säurehaltige Lebensmittel wie Fleisch, Nudeln und Süßigkeiten essen, aber zu wenig basenhaltige wie Obst und Gemüse, kommt der Körper aus der Balance. Unser inneres Reinigungssystem – die Leber, Galle, Nieren und Darm – ist dann überlastet und schafft es nicht mehr, Säuren und andere Schadstoffe ausreichend abzubauen. Durch eine kurzfristige Ernährungsumstellung wird der Körper praktisch von innen durchgeputzt. Alle schädlichen Stoffe werden dabei aussortiert. Die Organe können frisch durchstarten.

Kopfschmerzen
Kopfschmerzen sind ein Zeichen dafür, dass der Säure-Basen-Haushalt durcheinander geraten ist © iStock/monticelllo
 

Wie merke ich, ob ich entgiften sollte?

Typische Symptome sind Müdigkeit und häufige Verdauungs-, Kopf-, Muskel- und Gelenkbeschwerden. Der Schlaf ist gestört, wir werden reizbar und leiden unter Stimmungsschwankungen. Auch eine fahle, unreine Haut oder unerklärliche Gewichtszunahme können ein Zeichen sein. Denn um die Organe vor den Säuren zu schützen, lagert der Körper Fett ein. Dann ist Zeit für eine Entgiftung des Körpers.

 

Muss ich für das Entgiften hungern?

Ein klares Nein! Sie müssen weder hungern noch auf Genuss verzichten. Worauf es ankommt, sind Nahrungsmittel, die dem Körper Energie schenken, anstatt sie ihm zu rauben. Lassen Sie erst mal für eine Woche oder auch länger Säurehaltiges wie Fleisch, Wurst, Fisch und Meeresfrüchte, Käse, Pizza, Reis, Nudeln, Süßigkeiten und Alkohol weg oder reduzieren Sie zumindest den Verbrauch. Das entlastet den Körper schon ungemein.

 

Und welches Essen schenkt mir Energie?

Frisches Gemüse wie Bohnen, Blumenkohl, Karotten, Kartoffeln. Obst, etwa Äpfel, Beeren, Aprikosen, Grapefruits sowie Melonen. Salat und Kräuter wie Rucola, Basilikum, Minze, Rosmarin, aber auch Ingwer und Kurkuma.

Frische Salate
Frische Salate und Kräuter bringen den Körper wieder in Schwung © iStock/fcafotodigital
 

Wie kann ich den Effekt unterstützen?

Mit Lebensmitteln, die stark basenhaltig sind:

  • Avocado hilft der Leber bei der Fettverdauung. Tipp: Die Frucht längs halbieren und entsteinen. Das Fruchtfleisch rauslöffeln, mit der Gabel zerdrücken, mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Olivenöl mischen, dann auf ein Vollkornbrot streichen und genießen.
  • Brokkoli und Kohlrabi leiten Wasser aus dem Körper.
  • Papaya unterstützt die Verdauung und damit die Entgiftung des Körpers. Tipp: Die Frucht halbieren, Kerne entfernen, die Hälften schälen. Das Fruchtfleisch in dünne Scheiben hobeln und als Salat anmachen.
  • Getrocknete Feigen enthalten B-Vitamine, die Energie liefern. Tipp: 100 g täglich als Snack verzehren.
  • Tofu gilt als zellschützend und ist ein prima Fleischersatz. Tipp: Gestückelt als Suppenbeilage oder gebraten mit Sojasoße essen.

Top: Möhren-Kurkuma-Saft

Zutaten für 4 Gläser: 3 Möhren, 3 Orangen, 1 Stück Kurkuma (6 cm lang), 1 Stück Ingwer (3 cm lang), 1 Prise Pfeffer, 1 TL flüssiges Kokosöl.

So geht’s: Möhren putzen, schälen, grob zerkleinern. Orangen schälen, klein schneiden. Kurkuma und Ingwer schälen, fein hacken (Einmalhandschuhe tragen). Alle Zutaten in einem Mixer pürieren, 200 ml kaltes Wasser zugeben, nochmals mixen.

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