Nervöse Unruhe bei Kindern: Kann Homöopathie helfen?

Viele Eltern setzen homöopathische Mittel gern bei ihren Kindern ein, da die Kleinen gut auf die Arzneimittel ansprechen
Viele Eltern setzen homöopathische Mittel gern bei ihren Kindern ein, da die Kleinen gut auf die Arzneimittel ansprechen © Alamy

Ob Erkältungsbeschwerden, Verdauungsstörungen oder erste Hilfe bei kleinen Verletzungen – oft lassen sich die Beschwerden unserer Kinder auf sanfte Weise mithilfe der Homöopathie lindern. Aber gilt das auch für nervöse Störungen mit Unruhe?

Die verstopfte Schniefnase, ein schmerzhafter Bluterguss, unangenehmer Durchfall – all die kleineren und größeren Wehwehchen von Kindern wollen liebevoll versorgt werden. Manchmal reichen schon Liebe, Zuwendung und altbewährte Hausmittel. Auch homöopathische Mittel werden immer häufiger von Eltern eingesetzt, um die Beschwerden zu lindern. Der kindliche Organismus reagiert viel sensibler als der eines Erwachsenen. Aus diesem Grund sprechen Kinder besonders gut auf homöopathische Mittel an, z.B. in Form von Globuli. Immer jedoch vorausgesetzt, es kommen die richtigen Mittel zum Einsatz.

 

Aber ist eine homöopathische Behandlung auch bei Kindern möglich, die unter nervösen Störungen mit Unruhe leiden?

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Mit Kindern zu verreisen, bringt jede Menge Spaß. Aber für Eltern kann es auch mal zur kleinen Herausforderung werden. Denn eine lange Anreise mit Auto oder Bus kann bei dem einen oder anderem Kind schon mal Reiseübelkeit auslösen. Mit Travelin (mama natura®, Apotheke) können Sie Ihren Kleinen die Symptome der Reisekrankheit ersparen. Der Ausgangsstoff Cocculus lindert auf sanfte Weise Übelkeit mit Brechreiz und ist besonders gut geeignet für die am meisten betroffene Altersgruppe von zwei bis 12 Jahren.

Ist ein Kind mal laut, zappelig, unaufmerksam und unruhig, steht schnell die Diagnose ADHS im Raum. Dabei sind gelegentliche Episoden von Überdrehtheit nicht krankhaft, sondern meist völlig normal. Tiefergehende und langanhaltende nervöse Störungen und Unruhezustände dagegen sollten beobachtet und beim Kinderarzt thematisiert werden.

Eine Aufmerksamkeitsstörung wie ADHS wird meist mit chemisch-synthetischen Arzneimitteln behandelt. Jedoch beeinflussen solche Mittel das zentrale Nervensystem des Kindes, was wiederum Auswirkungen auf sein gesamtes Verhalten hat. Hinzu können Nebenwirkungen kommen, die zu neuen Problemen führen. Kinder können unter Appetitlosigkeit leiden, sie bekommen Kopfschmerzen, fühlen sich schlecht und sind teilnahmslos. Bei wieder anderen wirkt das Medikament wie ein Aufputschmittel, die Kinder kommen abends nicht zur Ruhe, können nicht einschlafen. Auch Störungen der Bewegungsabläufe und Blutdruckveränderungen sind möglich. Bei einer Langzeittherapie kann beim Kind die Wachstumsgeschwindigkeit verlangsamt werden, ebenso kann es zu ungewolltem Gewichtsverlust kommen. Immer mehr Eltern sind daher skeptisch, was die Behandlung ihres Kindes mit chemisch-synthetischen Arzneimitteln angeht und fordern natürliche Therapiemöglichkeiten.

 

Doch welchen Vorteil hat die homöopathische Behandlung gegenüber der mit chemisch-synthetischen Arzneimitteln?

Homöopathie wirkt – ohne das Kind in seiner Persönlichkeit zu verändern. Aber sie braucht Zeit. Die Symptome verringern sich zwar langsam, aber stetig. Das verlangt dem Umfeld und insbesondere den Eltern und Lehrern Geduld ab.

Bei Kindern, die unter nervösen Störungen mit Unruhe leiden, ist oftmals die Verarbeitung von Reizen im Gehirn gestört. Das richtige homöopathische Mittel wird das kindliche Gehirn unterstützen, diesen Prozess zu verbessern. Besonders Präparate, die Heilpflanzen wie Chamomilla, Kalium phosphoricum, Staphisagria, Valeriana enthalten (z.B. Zappelin, mama natura®, Apotheke), wirken sanft ausgleichend und beruhigend bei Überempfindlichkeit gegenüber Sinneseindrücken, Reizbarkeit, Ärger und Wutausbrüchen, Ungeduld und innerer Unruhe.

Die aufeinander abgestimmten Inhaltsstoffe regulieren auf sanfte und natürliche Weise den kindlichen Organismus und unterstützen so die Wiederherstellung des inneren Gleichgewichts bei Überaktivität, Impulsivität, Unaufmerksamkeit und Schlafstörungen. Und das Beste: Die Kinder und ihre Eltern müssen keine Angst vor Nebenwirkungen oder Spätschäden haben.

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