Nervenschmerzen im Gesicht: Statt OP half Natur-Therapie!

Akupunktur gegen Trigeminus-Neuralgie
Es muss nicht immer eine OP sein: Auch mit alternativen Heilmethoden wie Akupunktur können die Gesichtsschmerzen der Trigeminus-Neuralgie gelindert werden und sogar ganz verschwinden © Fotolia

Jahrelang litt Christine Klein (32) an einer schlimmen Trigeminus-Neuralgie. Starke Medikamente gegen die Schmerzen brachten nichts. Heilung fand sie mit natürlichen Verfahren.

Es beginnt mit Zahnschmerzen während des Landeanflugs auf Frankfurt – Christine Klein kommt gerade aus dem Mallorca-Urlaub zurück. Gleich nach der Heimkehr geht sie zum Zahnarzt. Diagnose: Karies unter einer Zahnfüllung hat den Nerv angegriffen. „Wir machen jetzt eine Wurzelbehandlung, dann haben Sie wieder Ruhe", verspricht der Arzt.

Aber als die örtliche Betäubung langsam abklingt, kommen die Schmerzen zurück – diesmal brennender und stärker als vorher. „Wie Messerstiche", erklärt die 32-Jährige aus Bingen am Rhein. Der Zahnarzt behandelt sie noch mehrmals, aber es wird nicht besser. Die geringste Berührung tut höllisch weh, schon ein kalter Luftzug, Kauen, Zähneputzen, ja sogar Duschen.

 

Diagnose Trigeminus-Neuralgie

„Nach vier Wochen überwies mich der Zahnarzt an einen Neurologen", schildert Christine Klein den Beginn ihrer dreijährigen Arzt-Odyssee. „Als Ursache meiner Gesichtsschmerzen stellte er eine Trigeminus-Neuralgie fest." Er verordnet starke schmerzstillende Medikamente – aber die helfen kaum. Ständige Schmerzattacken gehören nun zum Alltag der technischen Zeichnerin, machen ihr auch den Job schwer. Immer wieder sucht sie Hilfe bei verschiedenen Ärzten. Vergeblich!

 

Hilfe kam vom Heilpraktiker

Durch Zufall erfährt sie von dem Heilpraktiker Manfred Backhaus, der mit einer Kombination verschiedener alternativer Therapien gerade bei chronischen Schmerzen erstaunliche Erfolge erzielt. „Wenn sich im Körper schädliche Stoffe anhäufen, kommt es dort zum Schmerz", erklärt der Leiter des „ProVital Naturheilzentrums" in Stromberg bei Bingen. „Oberstes Ziel der alternativen Behandlung ist deshalb der Abtransport von Giften, Schad- oder Schlackenstoffen."

 

Homöopathische Injektionen

Zuerst macht Manfred Backhaus bei Christine Klein eine Augendiagnose, um aus Zeichen und Pigmenten in der Iris Hinweise auf gesundheitliche Störungen zu bekommen. „Mit homöopathischen Injektionen – unter anderem mit Gelsemium (falschem Jasmin) – versuchte ich dann, den überreizten Nerv im Gesicht zu beruhigen", sagt er.

 

Akupunktur

Außerdem wird die Trigeminus-Neuralgie alle drei Tage mit Akupunktur behandelt. „Sie wirkt hervorragend bei chronischen Schmerzen – das ist inzwischen selbst schulmedizinisch anerkannt", so der Heilpraktiker. „Durch die Nadel-Therapie werden körpereigene Schmerzmittel ausgeschüttet, so genannte Endorphine."

 

Ultra-Rot-A-Tiefenstrahlen

Die dritte Therapiesäule ist die Überwärmung mit „Ultra-Rot-A-Tiefenstrahlen". Diese Spezialbehandlung erzeugt im Körperinneren Temperaturen von über 42 Grad. Das Ziel dieses künstlichen Fiebers: Entzündungen stoppen, kranke Zellen vernichten, die Durchblutung verbessern, das Gewebe mit Nährstoffen versorgen und Giftstoffe abbauen.

Christine Klein: „Der Erfolg der Kombi-Behandlung war sensationell. Schon nach der sechsten Sitzung merkte ich, wie die schlimmen Schmerzattacken allmählich nachließen. Ich konnte die Schmerztabletten langsam absetzen." Nach der zehnten Behandlung war sie zeitweise völlig beschwerdefrei. „Heute ist der Gesichtsschmerz vollkommen weg, und das ohne Operation!"

Themen
Das könnte Sie auch interessieren
Copyright 2018 praxisvita.de. All rights reserved.