Naturheilmittel für uns Frauen 50+

Redaktion PraxisVITA

Ab 50 leiden viele Frauen unter verschiedenen Beschwerden wie Magen- und Blutdruckproblemen, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen. Doch das muss nicht sein: Naturheilmittel können die Beschwerden oft genauso gut lindern wie Medikamente und sind gleichzeitig verträglicher!

Endlich! Das Gröbste ist geschafft: Die Kids stehen auf eigenen Beinen, und wir genießen unsere Zeit mehr denn je. Klar, dass wir uns verstärkt auf unser Wohlergehen konzentrieren. Denn spätestens ab 50 schleichen sich erste Wehwehchen ein, die oft nicht mehr von selbst verschwinden wollen. Fest steht aber auch, dass wir dabei nicht mehr vorschnell zu harten Pillen (inklusive Nebenwirkungen) greifen möchten, um Schmerzen und Co. schnell loszuwerden. Wie gut, dass uns die Naturheilkunde eine Fülle von Möglichkeiten bereitstellt, um Körper und Seele sanft in die Feel-good-Spur zu bringen!

 

1 Phyto-Therapie: Wir lieben Pflanzen-Power

Gegen jedes Leid ist ein Kraut gewachsen – ja, wer von uns kennt ihn nicht, den Leitsatz der Phytotherapie. Die älteste Heilmethode der Menschheit umfasst unter anderem die Klostermedizin, die traditionelle chinesische Medizin und Ayurveda. Sie behandelt Beschwerden mit Kräuterwirkstoffen aus Frischpflanzen, getrockneten Pflanzenteilen oder Extrakten. Die „Phytos“ aktivieren zum Beispiel in Form von Tees, Ölen, Salben, Aufgüssen und Säften Heilungsprozesse im Körper – ohne Nebenwirkungen.

Hilft bei: Allergien, Ängsten, Magen-Darm-Problemen, Schlafstörungen, Rheuma, Bluthochdruck.

 

2 Homöophathie: hochverdünnt – aber oho!

„Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“ – das war der geniale Ansatz von Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie. In der Praxis heißt das: In Globuli, Tabletten und Tropfen stecken hochverdünnte Stoffe aus dem Pflanzen-, Tier- oder Mineralreich, die bei uns jene Symptome auslösen, unter denen wir leiden. Beispiel: Die Zwiebel, die eine laufende Nase und tränende Augen verursacht, kann genau diese Beschwerden beim Kranken heilen.

Hilft bei: Infekten, Stoffwechselstörungen, Hautleiden, Stimmungstiefs.

Naturheilmittel
Die Homöopathie kann verschiedene Beschwerden auf sanfte Art lindern© iStock
 

3 Schüßler-Salze: zwölf Gesundheits-Profis

Sie helfen uns bei Zipperlein, aber auch bei chronischen Erkrankungen. Doch wie funktionieren die Salze nach Doc Schüßler eigentlich? Die Theorie dahinter: Gerät der Mineralstoffhaushalt unserer Zellen aus der Balance – durch körperliche oder seelische Probleme –, entstehen Krankheiten. Zum Glück können wir mit zwölf homöopathisch verdünnten Heilsalzen dagegensteuern: Sie gleichen Verteilungsstörungen von Mineralien aus, regen die Selbstheilung des Körpers an. Jedes hat eine eigene Wirkung – und lässt sich dauerhaft oder bei akuten Beschwerden verwenden.

Hilft bei: Nervosität, Entzündungen, Bindegewebsschwäche, Muskelkrämpfen.

 

4 Kneipp-Lehre: Go for water!

Pfarrer Kneipps Philosophie fußt auf fünf Säulen: Pflanzen, Bewegung, Ernährung, Balance und – die wichtigste (!) – Wasser. Bei der Vorstellung von kalten Güssen frieren viele schon beim Lesen. Doch die Überwindung lohnt sich: Kalte, warme oder Wechsel-Anwendungen sind ein echter Turboschalter für unsere Gesundheit.

Hilft bei: Infektanfälligkeit, Krampfadern, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Problemen, Osteoporose, Erschöpfung.

Naturheilmittel
Sanfte Naturheilmittel helfen bei Beschwerden, die vor allem bei Frauen ab 50 auftreten – damit Sie das Leben weiter genießen können!© iStock
 

5 Anthroposophie: die etwas andere Medizin

Das Prinzip ist einfach: Befinden sich Körper, Seele und Geist im Einklang, sind wir gesund! Vor allem Pflanzen (allen voran der Mistel) wird in der Anthroposophie große Bedeutung beigemessen. Über 300 Arzneien, die homöopathischen ähneln, sollen die Selbstheilungskräfte anregen.

Hilft bei: Rheuma, Verdauungsstörungen, Depressionen, Neurodermitis.

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