Natürliche Mittel gegen Haarausfall

Redaktion PraxisVITA

Böse Überraschung in Bürste oder Kamm? Keine Panik! Wir verraten Ihnen, wie natürliche Mittel gegen Haarausfall helfen und Körper und Kopfhaut stärken.

 

Natürliche Mittel gegen Haarausfall 

Bleiben Haare büschelweise in der Bürste hängen oder fallen über einen längeren Zeitraum vermehrt aus, muss gehandelt werden. Nicht immer sind dafür Medikamente erforderlich. Manchmal genügen schon natürliche Mittel gegen Haarausfall.

Beliebte natürliche Mittel gegen Haarausfall sind Haferflocken Foto:iStock/Lecic
 

Die wirksamsten Hausmittel gegen Haarausfall

  • Bockshornklee
  • Lebensmittel mit Zink und Biotin: Nüsse, Fisch, Eier, Sojabohnen, Sonnenblumenkerne, Haferflocken und Milchprodukte
  • Koffein

Dem anlagebedingten und hormonellen Haarausfall kann sogar mit sanften Mitteln aus der Natur vorgebeugt werden: Die Samen des Bockshornklees (in Kapselform aus der Apotheke) stärken den Hormonhaushalt. So werden die Haare gekräftigt und der Haarausfall gleichzeitig gestoppt.

Weitere natürliche Mittel gegen Haarausfall: Nüsse, Fisch, Eier, Sojabohnen, Sonnenblumenkerne, Haferflocken und Milchprodukte stehen. Diese Lebensmittel enthalten nämlich die Spurenelemente Zink und Biotin, die zum Haarwachstum benötigt werden. Wer zu wenig davon zu sich nimmt, kann auch auf Zinkpräparate (aus der Apotheke) zurückgreifen.

Gegen den täglichen Haarverlust helfen Shampoos mit Koffein (Drogerie): Koffein stärkt die Haarwurzel und fördert gleichzeitig auch die Durchblutung der Kopfhaut.

Krankheiten & Symptome Haarausfall (Alopezie): Was ist das und was hilft dagegen?

 

Haarausfall bei Frauen und Männern

Frauen trifft es vor allem in den Wechseljahren, bei Männern ist es oftmals Veranlagung: Etwa jeder dritte Deutsche leidet unter Haarausfall – und Frauen sogar häufiger als Männer. Für die meisten Betroffenen wird das lichter werdende Haupt schnell zum psychischen Problem. Doch wer nach dem Kämmen regelmäßig einige Haare auf dem Boden oder an der Kleidung entdeckt, muss sich noch längst keine großen Sorgen machen.

Wann sprechen Ärzte von Haarausfall?

Unser Kopfhaar hat nur eine Lebensdauer von zwei bis sechs Jahren. Ausfallende Haare sind also völlig normal. Befinden sich allerdings täglich mehr als 100 Stück in der Bürste oder sind es gar ganze Büschel, sprechen Ärzte von Haarausfall.

Haarausfall
Die 4 Stadien des androgenen Haarausfalls beim Mann sowie des diffusen Haarausfalls bei der Frau Foto: istock/art4stock
 

Was sind die Ursachen für Haarausfall?

1. In vielen Fällen sind kleinere Pflegesünden für einen vorübergehenden Haarausfall verantwortlich. Dazu zählen vor allem das Färben ergrauter Haare und Dauerwellen. Das Kopfhaar wird übermäßig strapaziert und am Ansatz brüchig. Hier helfen entsprechende Pflegeprodukte mit extra viel Feuchtigkeit.

2. Ein weiterer Faktor ist ein überlastetes Immunsystem: Wer vor Kurzem erkältet war, hat als Spätfolge manchmal mit Haarausfall zu kämpfen. Grund dafür sind durch die Infektion geschädigte Haarwurzeln. Glücklicherweise erholen sich diese meist binnen drei Monaten wieder.

3. Eine der häufigsten Ursachen ist eine unausgewogene Ernährung. Denn wenn wir zu wenig Nährstoffe aufnehmen, leidet nicht nur unser Körper, sondern auch unser Haar.

4. Ein weiteres Kriterium für dünner und lichter werdende Haare sind hormonelle Veränderungen während der Wechseljahre und genetische Veranlagung. Bei Frauen mittleren Alters ist das Hormonsystem sensibler als sonst. In Stress-Situationen werden vermehrt männliche Hormone, sogenannte Androgene ausgeschüttet – das kann zu Haarausfall führen.

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