Natürliche Hilfe für besonders häufige Kinderbeschwerden

Junge und Mädchen mit Schnupfen putzen sich die Nase
Bei häufigen Beschwerden, wie z.B. Schnupfen, können homöopathische Mittel ausreichen, um eine Heilreaktion einzuleiten © Fotolia

Im Ausland ist mama natura® bereits sehr erfolgreich. Jetzt bietet die DHU auch in Deutschland diese spezielle Kinderlinie an. Ziel sind sanfte Lösungen für besonders häufige Kinderbeschwerden.

Mit mama natura® hat die DHU in Deutschland erstmals eine Präparatelinie, die speziell auf eine besondere Zielgruppe zugeschnitten ist. Bewährte Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs stärken die Heilungskräfte und bringen das Gleichgewicht in den sensiblen Organismus von Säuglingen, Klein- und Schulkindern wieder zurück. Mama natura® hilft sanft, sicher und zuverlässig. Genauso, wie sich das die Eltern auf der ganzen Welt wünschen. Um mama natura® besser kennenzulernen, beantworten Kinderärztin Dr. Ulrike Philippin-Noll und Apothekerin Daniela Haverland spannende Fragen rund um die Themen Homöopathie und „mama natura®“.

 

Dr. Ulrike Philippin-Noll, welche Rolle spielen die Naturmedizin und Homöopathie in Ihrer Praxis?

Homöopathie und Naturmedizin haben in meiner Praxis einen hohen Stellenwert. Ich habe beim Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte eine homöopathische Ausbildung absolviert. Wenn es also passt, versuche ich die Erkrankungen mit natürlichen Methoden und Medikamenten zu behandeln. Das geht oft sehr gut, z. B. bei Mittelohrentzündungen oder Magen-Darmproblemen. Bei chronischen Erkrankungen ist oft die Homöopathie das Zünglein an der Waage. Durch den Einsatz kann ich schulmedizinische Präparate reduzieren, oft sogar ausschleichen. Beim ersten Auftreten z. B. von Heuschnupfen starte ich zunächst die homöopathische Behandlung. In etwa der Hälfte der Fälle komme ich damit zum Erfolg. 

 

Wer bekommt Naturmedizin bei Ihnen – wer nicht?

Wie gesagt, wenn es irgendwie geht und meine Erfahrung positiv ist, starte ich damit. Oft wird auch von den Eltern gleich danach gefragt. Was es manchmal etwas schwierig macht, wenn z. B. ein Antibiotikum notwendig ist. Ich erkläre den Eltern aber von Anfang an, dass beide Möglichkeiten der Medizin notwendig sind und sich ergänzen und nicht widersprechen. Ganz selten gibt es auch Eltern, die keine natürliche Medizin für ihr Kind wollen.

 

Was können Eltern in der Selbstmedikation tun, was nicht?

Ganz wichtig: Bei jedem Zweifel zu mir kommen. Lieber einmal mehr als zu wenig. Eltern lernen natürlich im Laufe der Zeit, mit Erkrankungen ihrer Kinder umzugehen. Also nicht jedes Kind mit Erkältung muss immer zu mir. Wenn passende Arzneimittel wie  zum Beispiel Bronchilin (mama natura®, Apotheke) zu einer Linderung der Symptome führen, dann ist es in Ordnung. Das gleiche gilt für Koliken, die oft mit natürlichen Mitteln wie beispielweise Bellilin (mama natura®, Apotheke) verschwinden. Lokale Zahnungsbeschwerden lassen sich zum Beispiel mit Dentilin (mama natura®, Apotheke) lindern, indem es das durch den Zahndurchtritt belastete Zahnfleisch pflegt und beruhigt. Vorsicht ist immer geboten, wenn die Symptome besonders heftig sind, zum Beispiel mit hohem Fieber, sich nicht binnen kurzer bzw. angemessener Zeit bessern oder wenn die Beschwerden den Eltern völlig unbekannt sind. Dann bitte in die Kinderarztpraxis kommen.

 

Welchen Vorteil haben denn natürliche Mittel?

Bei Kindern muss die körperliche Bereitschaft für Abwehr und Heilung von Krankheiten noch reifen. Deswegen sind zum Beispiel Erkältungen bei Kindern sehr häufig. Der kindliche Organismus ist ständig im Immuntraining. Natürliche Mittel helfen, ohne den Reifungsprozess zu behindern. Gerade bei Kindern sind beispielsweise die feinen Reize der homöopathischen Mittel voll ausreichend, um eine Heilreaktion einzuleiten. Das mache ich mir natürlich gern zunutze. Und es funktioniert wunderbar.

 

Werden natürliche bzw. homöopathische Medikamente von der Krankenkasse erstattet?

Gesetzlich vorgegeben ist, dass die Medikamente der sogenannten besonderen Therapierichtungen wie Homöopathika oder pflanzliche Mittel bis zum zwölften Lebensjahr von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. Was auch in aller Regel passiert. Viele Krankenkassen bezahlen diese Mittel heute auch als sogenannte Satzungsleistung bei Erwachsenen (ab 12 Jahren). Hier muss man einfach bei seiner Kasse nachfragen.

 

Frau Haverland, gibt es einen typischen Kunden für Naturmedizin?

Laut verschiedener Studien sind die Verwender bzw. Käufer von Naturheilmitteln eher weiblich, eher besser ausgebildet und eher besser situiert. Das ist aber sehr theoretisch. Denn in der Praxis kommt diese Eingrenzung kaum noch zum Tragen. Nach wie vor kümmern sich zwar die Frauen mehr um die Gesundheit als Männer, aber querbeet wird heute nach Homöopathie und Naturmedizin gefragt.

 

Sind denn alle Apotheken in der Lage, fundiert über Naturmittel und Homöopathika zu beraten?

In der Regel ja. Laut einer GfK-Umfrage von 2013 gibt ein Viertel der Apotheken sogar an, sich besonders intensiv um diese Sparte zu kümmern. Auf der anderen Seite informieren sich viele Menschen heute auch von sich aus über Naturmedizin. Schaut man allerdings etwas tiefer in die Umfragen, so sind genaue Kenntnisse über die Naturheilverfahren und Homöopathie in der Bevölkerung doch nur ganz vereinzelt vorhanden. Die Apothekerin, der Apotheker muss unbedingt das entsprechende Fachwissen haben.

 

Gibt es einfache und unkomplizierte Naturmittel?

Je einfacher Arzneimittel einsetzbar sind, desto vorteilhafter ist das natürlich für den Patienten. Vor allem am Anfang, wenn noch keinerlei Erfahrung mit Naturmedizin oder Homöopathie besteht. Arzneimittel aus der Serie mama natura sind solche natürlichen Medikamente, die auch einfach einsetzbar sind. Sie haben zum Beispiel das Einsatzgebiet auf der Packung und dem Beipackzettel angegeben und sind Bestandteil einer Serie, die zweifelsfrei für Kinder ist. Sehr einfach – sehr gut ist das sowohl für Patienten als auch für Apotheker. 

 

Was sind die häufigsten Beschwerden, mit denen die Eltern für ihre Kinder in die Apotheke kommen?

Platz 1 sind die Erkältungskrankheiten, oft mit Fieber. Es folgen Magen-/Darmprobleme, bei sehr kleinen Kindern die Koliken und Zahnungsbeschwerden. Dann Unruhe, Schlafprobleme, Schulstress, Hautprobleme, Heuschnupfen, Insektenstiche. Öfter fragen Eltern auch im Anschluss an eine antibiotische Behandlung nach der Möglichkeit der Ausleitung aller Medikamentenrückstände aus dem Körper oder nach der Möglichkeit einer begleitenden Einnahme von Naturmedizin.

 

Was ist denn für Sie das ABC in der Beratung für Naturmittel?

Für die wichtigsten Indikationen sollte es ein einfach anwendbares Mittel geben, das auch bei einer erneuten Erkrankung vom Patienten in Eigenregie angewendet werden kann. Die Mittel aus der mama-natura®-Serie erfüllen diesen Anspruch.

Im Interview:

Dr. Ulrike Philippin-Noll, Kinderärztin aus Karlsruhe, homöopathische Ausbildung, Praxis seit 1995

Daniela Haverland, Apothekerin, Zusatzbezeichnung Naturheilverfahren / Homöopathie, Reinbek

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