Nasendusche: Schnelle Hilfe bei verstopfter Nase

Frau mit Nasendusche
Eine tägliche tägliche Salzwasser-Nasendusche kann Schnupfen vorbeugen © Fotolia

Haben Sie es vielleicht schon mal probiert? Eine Nasendusche gehört zu den bewährtesten Methoden, lästigen Schnupfen loszuwerden und verstopfte Nasennebenhöhlen wieder freizubekommen. Sie hilft, festsitzenden Schleim und Krankheitserreger einfach aus der Nase zu spülen.

 

Salzwasser befeuchtet die Nasenschleimhäute

Für die Spülung löst man einen halben Teelöffel Meersalz oder Nasenspülsalz (Apotheke) in 250 Milliliter warmem Wasser auf und füllt die Mischung in eine Nasendusche (in Drogerien erhältlich). Die Salzlösung befeuchtet die Nasenschleimhäute, lässt sie abschwellen und spült Viren heraus.

 

So funktioniert eine Nasedusche

Die Spülung selbst sollte man über dem Waschbecken durchführen. Dazu die Öffnung der Nasendusche an ein Nasenloch führen und den Kopf dabei leicht zur Seite neigen. Damit die Kochsalzlösung nicht in den Rachen, sondern aus dem anderen Nasenloch fließt, Mund währenddessen geöffnet halten. Anschließend sanft schnäuzen und die Prozedur auf der anderen Seite wiederholen. Um die Schleimhaut nicht zu irritieren, raten Experten, maximal eine Woche lang täglich zu spülen.

 

Nasendusche hilft auch bei Heuschnupfen

Manche Heuschnupfenpatienten klagen jetzt, dass ihre Allergieauslöser zum Beispiel von Birke, Buche, Hasel oder Weide wieder unterwegs sind. Die Folge: angeschwollene Nasenschleimhaut, erschwerte Nasenatmung. Auch hier hilft eine Nasendusche. Damit wird die Schleimhaut effektiv von den Allergenen befreit, wie bei einem Hausputz. Die Salzlösung beruhigt die Schleimhäute und lässt allergische Reaktionen abklingen.

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