Nährstoffmangel: Die Diagnose erfolgt durch eine körperliche Untersuchung

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Eingerissene Mundwinkel, brüchige Nägel und viele andere scheinbar harmlose Beschwerden können auf einen Nährstoffmangel hindeuten. Auf jeden Fall sollten Sie einen Arzt zu Rate ziehen, wenn Sie über längere Zeit hinweg Veränderungen an Ihrem Körper beobachten, auch wenn diese Ihnen harmlos erscheinen. Ein Nährstoffmangel ist bei frühzeitiger Diagnose in der Regel leicht zu beheben und Sie können ernsthaftere Beschwerden vermeiden.

Wegen der relativ unspezifischen Symptome ist ein Nährstoffmangel nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Wenn Sie oder Ihr Arzt den Verdacht haben, dass Sie an einem Nährstoffmangel leiden, empfiehlt es sich auf jeden Fall, für einige Zeit ein Ernährungstagebuch zu führen. Hier tragen Sie genau ein, was Sie wann und in welchen Mengen essen. Ihre Aufzeichnungen geben Ihrem Arzt wichtige Hinweise darauf, ob Ihnen unter Umständen wichtige Nährstoffe fehlen, und ermöglichen es ihm, bei einem Nährstoffmangel die Diagnose zu stellen.

 

Hinweise für die Nährstoffmangel-Diagnose

Ihr Arzt wird Sie darüber hinaus zu Ihren Beschwerden befragen. Außerdem interessiert er sich dafür, ob Sie bestimmte Medikamente zu sich nehmen, die einen Nährstoffmangel begünstigen. Auch bestimmte körperliche Veränderungen – zum Beispiel ein zu niedriges Körpergewicht oder bestimmte Veränderungen der Haut – lassen in manchen Fällen auf einen Nährstoffmangel schließen und erleichtern dem Arzt die Diagnose. An das Gespräch mit Ihrem Arzt schließt sich in der Regel eine gründliche körperliche Untersuchung an. Sie ist für den Arzt besonders wichtig, damit er andere Erkrankungen ausschließen kann, die unter Umständen zu ähnlichen Symptomen führen wie ein Nährstoffmangel. Außerdem gibt es bestimmte körperliche Erkrankungen, bei denen die Nährstoffaufnahme im Darm behindert ist. Wenn Ihr Nährstoffmangel aufgrund einer solchen Krankheit entstanden ist, muss der Arzt hauptsächlich diese Grunderkrankung behandeln.

 

Untersuchung auf Nährstoffmangel

Ein wichtiger Teil der Untersuchung im Rahmen einer Nährstoffmangel-Diagnose sind eine Blutuntersuchung und unter Umständen eine Urinuntersuchung. Mit ihrer Hilfe kann der Arzt bestimmen, ob Ihr Körper ausreichend mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt ist. Ein verringerter Eiweißwert im Blut deutet außerdem auf eine mangelhafte Versorgung mit Eiweißen hin.

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