Nach Herbstferien: Corona-Auflagen und Ausbrüche in Schulen

Ines Fedder Medizinredakteurin

Nach den Herbstferien hat der Schulbetrieb vielerorts wieder begonnen – mit weiteren Corona-Auflagen und erneuten Ausbrüchen. Im Landkreis Rostock sind über 700 Schüler betroffen.

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Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland steigt weiter rasant an. Und auch die Anzahl der positiv getesteten Personen an Schulen steigt vielerorts. Besonders prekär: Ist nur ein Schüler mit COVID-19 infiziert, müssen in der Regel mehrere Klassen und Lehrer in Quarantäne. In vielen Bundesländern gelten daher nach den Herbstferien ab sofort verschärfte Corona-Regeln. Die neuen Corona-Konzepte an Schulen im Überblick:

Nordrhein-Westfalen:

  • Schüler ab Klasse 5 müssen erneut eine Mund-Nasen-Schutzbedeckung tragen. Die Maskenpflicht gilt bis zu den Weihnachtsferien.


Rheinland-Pfalz:

  • Wird der Inzidenz-Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten, soll die Maskenpflicht an Schulen ausgeweitet werden.


Saarland:

  • Maskenpflicht im Unterricht für alle Schüler ab Klasse 10.


Niedersachsen:

  • Keine Maskenpflicht im Unterricht.


Bremen:

  • Keine Maskenpflicht im Unterricht.


Brandenburg:

  • Maskenpflicht im Schulgebäude, nicht aber im Unterricht und auf dem Pausenhof.


Berlin:

Quelle:

Schulen starten mit neuen Corona-Auflagen, in: Spiegel.de

 

Corona-Ausbruch an Schule in Güstrow – über 700 Schüler betroffen

An einem Gymnasium in Güstrow (Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern) kam es zu einem Corona-Ausbruch, aufgrund dessen rund 760 Schüler sowie mehrere Beschäftigte getestet werden mussten. Wie die Presse mitteilte, wurden bereits 20 positive Fälle im Zuge des Ausbruchs ermittelt – darunter sowohl Schüler als auch Lehrkräfte. Die Corona-Testungen seien am vergangenen Donnerstag an drei unterschiedlichen Orten durchgeführt worden. Bis zum 3. November bleibe die betroffene Schule in Güstrow weiterhin geschlossen. 

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Lehrer-Präsident Heinz-Peter Meidinger: Corona-Management „ungenügend“

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes Heinz-Peter Meidinger äußerte sich gegenüber des RedaktionsNetzwerks Deutschland zum Corona-Management der Kultusminister – und gibt eine denkbar schlechte Note.

„Das Krisenmanagement der Kultusminister in der Coronakrise war in zahlreichen Fragen – von der Erstreaktion über die Vorbereitung des Schuljahres bis hin zu klaren, praktikablen Hygieneschutzmaßnahmen – nicht ausreichend“, so Meidinger. „Das ist dann, so leid es mir tut, in einer Note ausgedrückt eine Fünf.“ 

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+++Hamburgs Elternkammer fordert "Homeoffice"+++

Aufgrund des aktuellen Pandemie-Geschehens und den hohen Infektionszahlen in Hamburg (Hamburg zählt derzeit sogar zu den Hotspots) müssen in der Hansestadt alle Schüler von Berufsschulen sowie an den Oberstufen der allgemeinbildenden Schulen auch im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Dies gilt auch für Lehrkräfte. So kann jedoch nur schwer angstfrei und konzentriert gelernt werden. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Elternkammer in Hamburg unzufrieden ist mit der derzeitigen Lage an Hamburgs Schulen. 

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Wie der "NDR" berichtet, schlagen die Elternvertreter nun zwei Alternativen zum aktuellen Unterrichtskonzept vor. Eine Idee: den verpflichtenden Präsenz-Unterricht für Schüler wegen der Corona-Gefahr bis auf Weiteres auszusetzen. Heißt also: Wer will, kann zu Hause bleiben und in einer Art Homeoffice lernen dürfen – Unterstützung kommt dabei von den Lehrkräften.

Der zweite Vorschlag der Elternvertreter: die Klassengröße gehörig verringern, durch eine Halbierung der Klassen auf zwei unterschiedliche Räume aufgeteilt. So wäre die Möglichkeit für mehr Raum geschaffen. In einem der Räume könne die Lehrkraft frontal unterrichten, im anderen Klassenraum könne der Unterricht digital übertragen werden. 

Die Schulbehörde lehnte beide Vorschläge wegen nicht ausreichener Praktikabilität ab. Die Vorschläge würden zu unübersichtlich sein und es stünden nicht genügend Räume zur Verfügung. 

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Service Dieses Corona-Symptom bleibt oft unentdeckt

 

+++Corona-Ausbruch in Kitzingen: 80 Betroffene aus zwei Schulen+++

In Kitzingen am Main sorgten gleich mehrere Corona-Fälle an zwei Schulen für Sorge. Am Armin-Knab-Gymnasium (AKG) und an der FOS/BOS Kitzingen/Ochsenfurt waren jeweils zwei Schüler positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Insgesamt mussten 38 schüler vom AKG getestet werden. Sie befinden sich derzeit in Quarantäne, wie infranken.de berichtet. Zudem seien noch zwölf Lehrer der Schule betroffen. 
In einer weiteren Schule, der FOS/BOS mussten zudem 26 Schüler und sechs Lehrer in Quarantäne geschickt werden. Die Auswertung der Testergebnisse dauert noch an.

 

+++Corona an Schulen: Amt mit neuem Belüftungskonzept für den Schulbetrieb+++

Die Lage ist ernst – auch an den Schulen. Um eine weitere Ausbreitung der Corona-Infektionen zu vermeiden, hat das Umweltbundesamt nun neue Empfehlungen zum Belüftungskonzept für die kalte Jahreszeit herausgegeben. So soll auch im Herbst/Winter demnach alle 20 Minuten während des Unterrichts eine Stoßlüftung von drei bis fünf Minuten erfolgen. Von Lüften mit nur einem offenen oder gekippten Fenster wird indes abgeraten.

Experten raten außerdem den Einsatz von CO2-Messgeräten, die anzeigen, wann die Luft verbraucht ist. Sie sollen einen Hinweis darauf geben, wann wieder gelüftet werden muss. Räume, in denen sich Fenster nicht öffnen lassen, sollen mit Abluftanlagen ausgestattet werden.  

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+++80.000 deutsche Schüler in Quarantäne+++

Das Schuljahr 2019/2020 umfasst 10,91 Millionen Schüler*innen an allgemeinbildenden oder beruflichen Schulen sowie Schulen des Gesundheitswesens. Die Corona-Pandemie ist für sie eine besondere Herausforderung – Homeschooling und Maskenpflicht im Unterricht sind nur zwei Hürden, die die jungen Menschen täglich nehmen müssen. 

Hinzu kommt: Tritt auch nur ein Corona-Fall an einer Schule auf, sind oft direkt mehrere Klassen betroffen. Wie viele Schüler aktuell genau in Quarantäne sind, ist nirgends vermerkt. Heinz-Peter Meidinger, Chef des Deutschen Lehrerverbandes, schätzt die Zahl jedoch sehr hoch ein: Rund 70.000 bis 80.000 der ingesamt 10,91 Millionen Schüler in Deutschland befänden sich ihm zufolge derzeit in Corona-Quarantäne. "Ich fürchte, die Zahl steigt noch stark an", so der Chef des Deutschen Lehrerverbandes gegenüber der WELT

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Diskussion um Impf-Reihenfolge

Noch gibt es keinen Impfstoff gegen SARS-CoV-2. Ist es einmal jedoch soweit, sollten Schüler weit oben auf der Liste der Impfbedürftigen stehen, findet Heinz-Peter Meidinger. 

Dem pflichtet Susanne Lin-Klitzing, Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, bei: "Bei der Planung, wer zuerst gegen Corona geimpft werden soll, muss gut abgewogen werden. Nach dem medizinischen Personal sollten die Lehrer bevorzugt behandelt und früh geimpft werden, wenn sie sich dafür entscheiden. Und auch an die Schüler in den Abschlussklassen sollte zeitig gedacht werden."

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+++Münster: 18 Schulen von Corona-Fällen betroffen+++

Die Corona-Infektionskurve in Münster steigt rapide an. Am vergangenen Wochenende (Stand: 06.10.2020) stieg die Zahl der Infizierten von 80 auf 121. Ein steiler Anstieg, der dennoch laut Wolfgang Heuer, Leiter des städtischen Krisenstabs, kein Grund zur Beunruhigung sei. Problematisch seien die Infektionszahlen nur dann, wenn Schüler und Lehrer betroffen seien. Allerdings: Gemessen an der gesamten Zahl der aktuellen Corona-Erkrankten sind Lehrkräfte und Schüler eher im geringen Maße involviert, berichten die Westfälischen Nachrichten.

Bisher sind in Münster insgesamt 18 Schulen betroffen. Neun Lehrer wurden positiv auf Corona getestet, sechs Erzieher und Sozialpädagogen ebenfalls. Vier Berufsschulen, sechs Gymnasien, fünf Grundschulen sowie zwei Gesamt- und Förderschulen mussten ihr Personal und die Schüler in Quarantäne schicken. Am vergangenen Montag kamen noch zwei positive Testungen am Lehrerkollegium der Friedenschule und dem Paulinum hinzu. Lehrer und Schüler wurden in Quarantäne geschickt. 

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+++Schulschließung in Leverkusen: 70 Schüler in Quarantäne+++

In Leverkusen mussten nach dem vergangenen Wochenende (Stand 06.10.2020) zwei Schulen ihren Lehrbetrieb vorübergehend einstellen. Die Realschule am Stadtpark und die Marienschule in Opladen.

An der Realschule meldeten eine Lehrerin und ein Schüler, dass sie sich mit COVID-19 infiziert hatten. Alle Beteiligten wurden informiert und die Schule nur vorübergehend geschlossen.

An der Marienschule in Opladen wurde ebenfalls der Schulbetrieb, bis auf die Notbetreuung, eingestellt, wie der Leverkusener Stadtanzeiger berichtet. Das Gesundheitsamt vermeldet aktuell sechs positiv getestete Schüler. Zehn Lehrer und 70 Schüler befinden sich aktuell in Quarantäne

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+++Corona im Norden: COVID-19-Fälle an 5 Schulen in Bremen+++

Nicht nur im Süden Deutschlands, NRW und Berlin steigen die Infektionszahlen. Auch im Norden des Landes werden Corona-Fälle immer häufiger. In Lemwerder (Landkreis Wesermarsch) bleiben aufgrund steigender Infektionszahlen Schulen und Kitas geschlossen. Es seien Fälle an fast allen Einrichtungen aufgetreten, so die Bürgermeisterin. Gegenüber dem Weser-Kurier erklärte Volker Blohm, Leiter des örtlichen Gesundheitsamtes: „Wir haben Verdachtsfälle in Lemwerder, die in direktem Zusammenhang mit dem Gymnasium und dem Kindergarten“ stehen.

In Bremen-Nord ebenfalls betroffen in den vergangenen Tagen waren das Schulzentrum an der Alwin-Lonke-Straße in Grambke, das Schulzentrum Bördestraße in Lesum, das Gymnasium Vegesak und die Berufsschule Vegesack.

 

+++Kein Unterricht bis zu den Herbstferien in Bautzen+++

An der Frédéric-Joliot-Curie-Grundschule in Bautzen wird der Unterricht bis zu den Herbstferien (20. Oktober) ausgesetzt. Sowohl in der Schule als auch im Hort der Einrichtung wurden Corona-Fälle gemeldet, wie die Stadtverwaltung am vergangenen Montag (05.10.2020) mitteilte. Auch die Notbetreuung fällt aus.

„Leider ist nun auch in Bautzen eingetreten, was vor dem Hintergrund des landes- und bundespolitischen Umgangs mit den aktuellen Fallzahlen zu befürchten war“, zitiert der MDR Bautzens Sozialbürgermeister Dr. Robert Böhmer. 

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+++Mehrere Schulen in Herne von COVID-19-Fällen betroffen+++

Eine infizierte Person, mehrere Schüler in Quarantäne. Diese Erfahrung müssen gleich mehrere Schulen in Herne machen. An zwei Herner Schulen wurde aktuell jeweils eine Person mit COVID-19 identifiziert. Die Folge: An der Gesamtschule Mont-Cenis in Sodingen und auch am Gymnasium Eickel musste jeweils eine Klasse und ein Kurs in Quarantäne geschickt werden. Weitere betroffene Schulen in Herne sind die Realschule Crange, die Gesamtschule Wanne, die Realschule Strünkede und das Berufskolleg Mulvany.

 

+++Bielefeld: 1000 Lehrer und Schüler in Quarantäne+++

In Bielefeld zieht eine private Geburtstagsfeier immer größere Kreise. Inzwischen wurden 1000 Schüler und Lehrer von acht Schulen in private Quarantäne geschickt. Dabei sind Schüler und Lehrer von Grundschulen, Realschulen, einer Gesamtschule und einem Gymnasium betroffen.

 

+++Corona-Ausbrüche an Schulen: Das sagt Virologe Christian Drosten+++

Christian Drosten warnte jetzt in seinem Corona-Podcast beim NDR vor vorschnellen Schließungen ganzer Schulen. Oft kommt es, wie im Beispiel Bielefeld, zu Infektionen durch externe Geschehen wie private Feiern. In dem Fall sollten Kontaktpersonen ermittelt werden, aber es müssten nicht gleich ganze Schulen in Quarantäne geschickt werden, erklärte Drosten.

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Er geht jedoch davon aus, dass wir uns besonders nach den Herbstferien auf ein verstärktes Infektionsgeschehen in Schulen einstellen müssen. Dafür fordert er vor allem Transparenz der Schulen. Besonders wichtig sei es, betonte der Forscher, Infektionsgeschehen in der Frühphase zu erkennen und entsprechend zu handeln.

 

+++Massentest in Lüdenscheid+++

In Lüdenscheid wurde ein Schüler an einer Grundschule sowie ein Lehrer der Gesamtschule positiv auf das Virus getestet. Alle betroffenen Schüler und Lehrer wurden in Quarantäne geschickt. Zudem können sich alle in einem Massentest auf das Virus testen lassen.

 

+++Flensburg: 400 Lehrer und Schüler in Quarantäne+++

In Flensburg ist es bisher an drei Schulen zu positiv getetesteten Coronafällen gekommen. Dabei wurden 400 Schüler und Lehrkräfte in private Quarantäne geschickt. Das Gesundheitsamt bietet zudem auch hier Coronatests für Betroffene an, die mit den Infizierten in Kontakt gekommen sind.

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+++2400 neue Tablets in Heidelberg: Schulen rüsten für neue Corona-Schließungen auf+++

In Heidelberg hat die Stadt 2400 neue Tablets für die Schulen angeschafft, um für eine mögliche erneute Schließung wegen des Coronavirus vorbereitet zu sein. In den Sommerferien wurden die Geräte mit den nötigen Programmen installiert und an die Heidelberger Schulen verteilt.

 

+++Alle 20 Minuten Pause: In Hamburg gibt es neue Lüftungsregeln im Klassenzimmer+++

In Hamburg gelten nach den Schulferien neue Lüftungsregeln, alle 20 Minuten muss der Unterricht unterbrochen werden, um einmal alle Fenster weit zu öffnen. Stetig gekippte Fenster fördern diesen Luftaustausch hingegen nicht und machen den Raum nur kalt.

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+++Corona-Ausbruch in Schule: Stadt in Bayern macht komplett dicht+++

Bad Königshofen im Landkreis Rhön-Grabfeld ist die erste Stadt, die aufgrund von Corona sämtliche Schulen schließt. Das teilte das Landratsamt Rhön-Grabfeld mit. Somit ist Bad Königshofen die erste Stadt in Bayern, die aufgrund steigender Infektionszahlen zu solch einer radikalen Maßnahme greift.

 

+++Corona-Ausbrüche an Schulen: Nordrhein-Westfalen stark betroffen+++

In Nordrhein-Westfalen geben aktuelle Corona-Zahlen Grund zur Sorge. In dem Bundesland, welches in Deutschland neben Bayern am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen ist, sind knapp 7.000 Schüler und fast 600 Lehrer aktuell in Quarantäne. Bei 238 Schülern und 46 Lehrern sei eine Infektion mit COVID-19 nachgewiesen worden, wie das Landesministerium am Montag gegenüber der Presse bekannt gab. Insgesamt wurden vier Schulen geschlossen, bei 106 Einrichtungen gab es Teilschließungen. 

 

+++Mehrere Corona-Fälle in Dettingen in Baden-Württemberg: Auch Schulen betroffen+++

Nach einer Geburtstagsfeier in Dettingen in Baden-Württemberg haben sich 14 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Aufgrund des Kontaktverlaufs sind auch mehrere Schulen und Kitas betroffen. Folgende Schulen vermelden Corona-Infektionen: Graf Eberhard-Gymnasium (zwei Erkrankte), Georg-Goldstein-Schule (zwei Erkrankte), Geschwister-Scholl-Realschule (ein Erkrankter), Theodor-Heuss-Schule (ein Erkrankter), Kerschensteinerschule (ein Erkrankter), Gewerbliche Schule (ein Erkrankter), Schönbein-Realschule (ein Erkrankter), kaufmännische Schule Albert Schäffler (ein Erkrankter).

 

+++Mit COVID-19 infiziert: Corona-Ausbruch an Schulen in Itzehoe+++

Am Regionalen Bildungszentrum (RBZ) in Itzehoe ist ein erster Corona-Fall eingetreten. Ein Schüler klagte zunächst über den Verlust des Geschmackssinns. Der nachfolgende Corona-Test fiel positiv aus. Der Schulbetrieb wird voererst regulär weitergeführt. Schüler und Lehrer, die sich aktuell in Quarantäne befinden, arbeiten nun über eine Online-Plattform. 

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Ebenfalls zwei positive Corona-Befunde gab es an einer weiteren Schule in Itzehoe. An der Waldorfschule Itzehoe wurden zwei Geschwisterkinder positiv auf COVID-19 getestet. Für die 4. bis 7. Klasse stehen nun weitere Testungen aus. Sämtliche Kinder der vierten bis siebten Klasse (2, Kohorte) bleiben anschließend bis einschließlich Dienstag, 29. September 2020, in Quarantäne, so heißt es auf der Homepage der Schule.

 

+++Osnabrück: Schule in Schinkel wegen Corona geschlossen+++

Gleich drei Schüler der Heiligenwegschule in Osnabrück in Schinkel haben sich mit dem gefährlichen Coronavirus infiziert. Aufgrund dessen wurden am vergangenen Sonnabend (19.09.2020) bei über 180 Schüler und Lehrkräfte Abstriche genommen. Die Schule wurde derweilen geschlossen, der Unterricht wird online weiter geführt. 

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+++Corona-Ausbruch an Bielefelder Schulen: Grundschule und Berufskolleg betroffen+++

Schließung des Berufskolleg Rudolf-Rempel

Das Berufskolleg Rudolf-Rempel in Bielefeld muss aufgrund eines Corona-Falls im Kollegium und der andauernden Kontaktnachverfolgung mindestens zwei Tage (18./19. Sept.) schließen. Das geht aus einer Meldung der Schul-Website hervor. Die Zeit solle genutzt werden, um die Kontaktkette nachvollziehen zu können. Mitarbeiter und Schüler seien derweil in Quarantäne.

Die Berufsschule ist nur einer von mehreren Corona-Fällen in Bielefeld. Ebenfalls in den letzten Tagen betroffen waren die Martin-Niemöller-Gesamtschule (mind. 80 Personen in Quarantäne) und die Eichendorff-Grundschule, an der ein Schüler positiv getestet wurde. Die Folge: die komplette Klasse des Schülers sowie vereinzelnd weitere Mitschüler und Lehrer (insgesamt 37 Personen) befinden sich derzeit in Quarantäne. 

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Quelle:

Corona-Alarm an Schulen: Neuer Fall an Bielefelder Grundschule, in: www.nw.de

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+++14 Corona-Fälle an der Liebigschule in Gießen: Infektions-Hort Schule?+++

Im hessischen Gießen wurden 14 Kinder positiv auf COVID-19 getestet. Es sei in diesem Falle zweifelsfrei erwiesen, dass die Betroffenen sich in der schulischen Einrichtung angesteckt haben. 13 der betroffenen Personen besuchen gemeinsam die 9. Klasse der Schule. Eine weitere Person den Jahrgang elf. Überraschend: Der Unterricht an der Schule läuft trotzdem weiter. Lediglich eine Maskenpflicht herrsche derzeit. „Die betroffene Klasse und die Lehrkräfte erhalten ein Testangebot“, so heißt es auf der Seite der Schule. 

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+++800 Schüler in Rostock in Quarantäne: Hundertwasser-Schule betroffen+++

800 Schüler und 80 Lehrer in Quarantäne! Das ist die Bilanz der vergangenen Woche (Stand 18.09.) in Rostock. Auch an der Hundertwasser-Schule in Rostock kam es zu Corona-Fällen. Drei Lehrer wurden bis dato positiv auf COVID-19 getestet. Auch neun Schüler haben sich bisher angesteckt. Weitere Test stünden aktuell noch aus. Schulsenator Steffen Bockhahn erklärte gegenüber den Medien, wie sich die Angehörigen der Schüler in Quarantäne am besten zu verhalten hätten: „Sie in ihrem Zimmer alleine lassen, Essen hereinreichen und ansonsten den Kontakt auf das Nötigste beschränken“, zitiert der NDR den Senator. Die Schule sei aktuell geschlossen, der Unterricht findet zu Hause statt.

 

+++Baden-Württemberg: Schüler in Sindelfingen und Maichingen in Quarantäne+++

An der Realschule Goldberg in Sindelfingen und der Johannes-Widmann-Schule in Maichingen wurden Schüler und Lehrer in Quarantäne gestellt. Es wurden „vorsorglich Infektionsschutzmaßnahmen getroffen“, so heißt es. Betroffen seien Schüler der Klassenstufe 7 und 8 der Realschule Goldberg und eine sechste Klasse der Johannes-Widmann-Schule in Maichingen. 

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+++Friedrichshafen: Schulen wieder geschlossen wegen Corona+++

An der Realschule St. Elisabeth in Friedrichshafen ist der „normale“ Unterricht schon wieder vorbei. Gleich in zwei Klassen wurden zwei Schüler positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Und auch an der Gemeinschaftsschule Schreienesch kam es zu einem Corona-Ausbruch, wie der Südkurier berichtet. Kontaktpersonen der betroffenen Schüler müssen nun 14 Tage in Quarantäne. 

 

+++Zahlreiche Schüler auch in Coburg in Quarantäne+++

Eine Lehrerin in Coburg wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Sie unterrichtete an der Fachoberschule/Berufsoberschule (FOS/BOS). Gleich mehrere Klassen, insgesamt 120 Schüler wurden daher in Quarantäne geschickt. Die Lehrerin wurde im Rahmen einer Reihentestung positiv auf das Corona-Virus getestet.

Quelle:

Lehrer positiv getestet: 120 Schüler in Quarantäne, in: www.infranken.de

 

+++Herzogtum Lauenburg: 51 Personen in Quarantäne+++

Im Kreis Herzogtum Lauenburg wurden 44 Schüler und sieben Lehrkräfte an der Grund- und Gemeinschaftsschule Sandesneben in Quarantäne geschickt (Stand: 17.09.2020).  Der Grund: Ein Schüler wurde positiv getestet. Nun sollen weitere Testungen der Kontaktpersonen erfolgen. Wie loz-news.de berichtet, soll der Corona-Testbus der Kassenärztlichen Vereinigung alle Kontaktpersonen zur Testung vorladen.

 

+++Auch in Pforzheim ist Quarantäne angesagt: 67 Schüler müssen zu Hause bleiben+++

Quarantäne-Stimmung in Pforzheim. 67 Schüler aus drei Gymnasien innerhalb des Stadtgebietes müssen nun wieder von zu Hause aus lernen. Eine Schülerin war positiv auf COVID-19 getestet worden. Da die betroffene Person an schulübergreifenden Projekten teilnahm, wurde nun an gleich drei Schulen eine Quarantäne verhängt, das berichtet bnn.de

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+++Corona-Ausbrüche in Schulen: Wie gefährlich ist der Schulbetrieb wirklich?+++

Auch wenn es in der Regel nur wenige positive Fälle an den Schulen sind, so ist die Zahl der Personen, die in Quarantäne müssen, beachtlich. Es stellt sich daher nicht zu Unrecht die Frage, ob man das Infektionsgeschehen an Schulen überhaupt kontrollieren kann. Virologe Christian Drosten hält die vermehrten Ausbrüche an Schulen für „erwartbar“. Weitere Virologen der „Gesellschaft für Virologie“ bezogen bereits in einem Schreiben öffentlich Stellung: „Wir warnen vor der Vorstellung, dass Kinder keine Rolle in der Pandemie und in der Übertragung spielen“, so heißt es.

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