Myome zeigen sich oft durch Symptome wie Blutungsstörungen

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Myome verursachen anfangs oft keinerlei Symptome. Wenn sie sich allerdings vergrößern, kommt es in den meisten Fällen zu Blutungsstörungen.

Häufig sind eine sehr starke Monatsblutung (Hypermenorrhoe), eine sehr starke und verlängerte Menstruation (Menorrhagie) oder Blutungen außerhalb des normalen Zyklus (Zwischenblutungen, Metrorrhagie).

Rückenschmerzen durch Myome
Auch Schmerzen im unteren Rücken können auf Myome hindeuten© Corbis
 

Beschwerden treten je nach Lage und Größe der Myome auf

Je nach Lage und Größe der Myome kann es auch zu Beschwerden kommen, weil die Myome auf andere Nachbarorgane drücken oder diese sogar verdrängen. Durch einen Druck auf die Harnblase kann es beispielsweise zu Symptomen wie einem vermehrten Harndrang (Pollakisurie) kommen. Drückt das Myom auf die Harnröhre, können Schwierigkeiten auftreten, die Harnblase komplett zu leeren. Da immer eine gewisse Menge an Restharn in der Blase bleibt, kommt es leicht zu einer Blasenentzündung (Zystitis) mit den typischen Beschwerden wie Schmerzen beim Wasserlassen und einem häufigen Harndrang. Wenn der Enddarm durch das Myom eingedrückt wird, kann eine Verstopfung (Obstipation) auftreten. In manchen Fällen führt ein Myom auch zu Symptomen wie Rückenschmerzen, Schmerzen im Unterbauch oder Beschwerden beim Geschlechtsverkehr.

Sollte es aufgrund eines Myoms zu lang anhaltenden, starken Monatsblutungen kommen, kann sich dadurch eine Anämie (Blutarmut) ausbilden. Diese führt zu typischen Symptomen wie Blässe, Herzklopfen, Schwindel und Kopfschmerzen.

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