Muskelfaserriss: Symptome sind messerstichartige Schmerzen

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Ein Muskelfaserriss ist durch verschiedene Symptome gekennzeichnet. Charakteristisch ist hier vor allem der bei Anstrengung – etwa beim Fußballspielen – plötzlich auftretende, örtlich (lokal) begrenzte, stechende, „messerstichartige“ Schmerz im verletzten Muskel.

In der Regel entwickeln sich Muskelfaserrisse in der Wade oder im Oberschenkel, wobei Bewegungen oder Beanspruchungen des Muskels nicht mehr oder nur noch unter starken Schmerzen möglich sind. Er lässt sich kaum noch oder gar nicht mehr dehnen oder anspannen. Auch auf Druck reagiert der Muskel mit Schmerzen. Je ausgeprägter der Muskelfaserriss ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, diesen als Delle zu ertasten.

Da durch die Verletzung auch Blutgefäße geschädigt werden, können sich als Muskelfaserriss-Symptome Blutergüsse (Hämatome) bilden, die jedoch bei einem normalen Muskelfaserriss selten zu erkennen sind. Bei schweren Muskelverletzungen, wie einem Muskelbündelriss oder gar einem Muskelriss, sind die Blutergüsse dagegen meist deutlich und unmittelbar sichtbar, weil das Blut durch die verletzte Muskelhülle auch in das umgebende Gewebe gelangen kann. Je nach Ausmaß der Verletzung bilden sich zusätzlich mehr oder weniger ausgeprägte Schwellungen durch Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme), die sich jedoch normalerweise binnen weniger Tage zurückbilden.

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