Muskatellersalbei hilft bei Verdauungsbeschwerden

Die ätherischen Öle des Muskatellersalbeis werden bei Verdauungsbeschwerden, Menstruationsbeschwerden und bakterielle Entzündungen im Mund- und Rachenraum eingesetzt.

Der Muskatellersalbei blüht im Juni und Juli. Er wird als Zier- und Nutzpflanze angebaut
Der Muskatellersalbei blüht im Juni und Juli. Er wird als Zier- und Nutzpflanze angebaut© Fotolia
 

Muskatellersalbei: Anwendung und Heilwirkung

Definition Muskatellersalbei

Bezeichnung: Salvia sclarea               Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)  Gattung: Salbei (Salvia)

Pharmazeutisch verwendet werden das zur Blüte geerntete Kraut und das aus den Blütenständen und Triebspitzen gewonnene ätherische Öl des Muskatellersalbeis. Die Volksmedizin schreibt der Pflanze eine menstruations-, verdauungsfördernde, antibakterielle und krampflösende Wirkung zu.

Anwendungsbereiche sind Verdauungsbeschwerden, Menstruationsbeschwerden und bakterielle Entzündungen im Mund- und Rachenraum. Über längere Zeit und während der Schwangerschaft sollte eine Einnahme nicht erfolgen.

 

Im Muskatellersalbei enthaltene Wirkstoffe

Flavonoide, ätherisches Öl (Linalool, Linalylacetat), Diterpene

 

Botanik

Muskatellersalbei wurde im antiken Griechenland gegen Kopfschmerzen eingesetzt
Muskatellersalbei wurde im antiken Griechenland gegen Kopfschmerzen eingesetzt© Fotolia

Der Muskatellersalbei ist eine zwei- bis mehrjährige Pflanze, die eine Höhe von bis zu 1 Meter erreicht und leicht grau behaart ist. Ihr Stängel besitzt im oberen Bereich Drüsen. Seine Blätter sind graugrün, seine Blüten blau-weiß.

 

Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Südeuropa über die asiatische Mittelmeerküste und Kleinasien bis in den Südkaukasus.

 

Andere Namen für den Muskatellersalbei

Muskat-Salbei, Römischer Salbei

Wissenswertes über den Muskatellersalbei

Der Gattungsname Salvia kommt von dem lateinischen Wort für heilen, „salvare“. In Antike und Mittelalter fand die Pflanze vielfache Erwähnung, etwa bei dem griechischen Arzt Dioskurides, dem römischen Naturforscher Plinius und im „Capitulare de villis“, einer Verordnung, die auf Karl den Großen zurückgeht.

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