Mundtrockenheit fördert Karies

Bei Mundtrockenheit auf Zahnpflege achten
Ein trockener Mund begünstigt die Entstehung von Karies. Fluoridhaltige Zahnpasta, Mundspülungen und regelmäßige Zahnarztbesuche erhalten die Zahngesundheit © Fotolia

Jeder kennt die Situation: Man sieht oder denkt an bestimmte Speisen und schon läuft einem das „Wasser im Mund zusammen”. Denn dadurch wird die Speichelproduktion angeregt. Doch Speichelflüssigkeit ist nicht nur für die Aufbereitung der Nahrung wichtig, sie schützt auch unsere Zähne.

Speichel erfüllt in der Mundhöhle eine reinigende Funktion und versorgt außerdem die Zähne mit den benötigten Mineralstoffen.

Bei verringertem Speichelfluss sind die Zähne besonders kariesgefährdet. Grund für die Mundtrockenheit kann eine unzureichende Flüssigkeitsaufnahme sein. Aber auch die Zuckerkrankheit, Diabetes mellitus, ist häufig die Ursache. Hier wird bedingt durch den hohen Blutzuckerspiegel vom Körper vermehrt Flüssigkeit ausgeschieden.

 

Senioren leiden doppelt so häufig unter Mundtrockenheit

Zudem ist von mehr als 400 Medikamenten bekannt, dass sie zu einer mangelnden Speichelbildung führen. Darunter zum Beispiel Arzneimittel gegen hohen Blutdruck, Allergien, Asthma, Beruhigungsmittel und Diuretika (Entwässerungsmittel). Senioren leiden als Folge der Medikamenteneinnahme doppelt so häufig wie Jüngere unter Mundtrockenheit. Dadurch wird besonders Zahnwurzel-Karies begünstigt.

Fluoridhaltige Zahnpasten, Gele oder Mundspüllösungen sind gut geeignet, um die Zahngesundheit zu erhalten. Zusätzlichen Schutz bietet die Verwendung von fluoridhaltigem Speisesalz. Und selbstverständlich sollten regelmäßig zahnärztliche Kontrollen durchgeführt werden.

Das könnte Sie auch interessieren
Themen
Copyright 2018 praxisvita.de. All rights reserved.