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Multitalent Leber - So schützt sie die Gesundheit

Kapitel
  1. 1. Gönnen Sie Ihrer Leber eine Entgiftung
  2. 2. So gefährden Medikamente die Leber
  3. 3. Unbekannte Gefahren für die Leber
  4. 4. Multitalent Leber - das muss sie leisten

Die Leber besteht aus vielen Milliarden Zellen und verbraucht etwa 20 Prozent des gesamten Sauerstoffs im Körper. Den benötigt sie auch. Erfahren Sie hier, welche Schwerstarbeit das Multitalent Leber täglich leistet.

 

Multitalent Leber

Wussten Sie, dass ein Mensch ohne Leber nur wenige Stunden überleben kann? Wie Herz oder Lunge gehört sie zu den lebenswichtigen Organen – und ist zudem die größte Drüse des Körpers. Sie wiegt bei einem Erwachsenen rund 1,5 Kilogramm und verbraucht etwa 20 Prozent des gesamten Sauerstoffs. Den benötigt die Leber aber auch, da sie täglich Schwerstarbeit als wichtigste Chemie- und Recyclingfabrik des Körpers leistet.

 

Die Stoffwechselzentrale

Die Leber ist die Entgiftungszentrale des Körpers
Die Leber ist die Entgiftungszentrale des Körpers © Fotolia

Die Leber wird als zentrales Chemielabor des Körpers bezeichnet, da ihre Zellen an mehreren Hundert biochemischen Prozessen beteiligt sind, z. B. am Stoffwechsel von Eiweißen, Zucker und Fetten. Diese für den menschlichen Körper lebensnotwendigen Nährstoffe kann die Leber ab- und aufbauen oder auch umwandeln.

Die Leber ist sozusagen die „Schaltzentrale“, die einen Großteil des Nährstoff- und Energiestoffwechsels regelt. Sie ist z. B. in der Lage, große Mengen an Zucker aufzunehmen und diesen in eine bestimmte Speicherform, das Glykogen, umzuwandeln. Bei Bedarf, zum Beispiel wenn viel Zeit zwischen zwei Mahlzeiten liegt, kann die Leber dieses Glykogen wieder in Zucker umwandeln und an das Blut abgeben. Somit wird der Blutzuckerspiegel konstant gehalten.

 

Wichtiger Nährstoffspeicher

Die Leber sorgt also für den nötigen Ausgleich – das gilt auch für die anderen sogenannten „Makronährstoffe“, die Fette und die Eiweiße (Proteine). Wenn zu viele Kohlenhydrate mit der Nahrung aufgenommen wurden, kann die Leber diese auch in Fette umwandeln, die dann im Fettgewebe des Körpers gespeichert werden. Daneben ist die Leber fähig, einige Vitamine (A, D, E, K, Folsäure und Vitamin B12) und Spurenelemente wie Eisen, Zink, Kupfer und Mangan zu speichern und bei Bedarf wieder an den Blutkreislauf abzugeben.

 

Herstellung lebenswichtiger Stoffe

Außerdem produziert die Leber den lebensnotwendigen Stoff Cholesterin, der unter anderem für den Bau von stabilen Zellwänden, aber auch für die Bildung der Gallenflüssigkeit benötigt wird. Die in der Galle enthaltenen Gallensäuren zerlegen bei der Verdauung die aufgenommen Fette und sorgen so für deren Aufnahme im Körper. Einige Abbauprodukte des Körpers werden mit Hilfe des Gallensaftes „entsorgt“ und über den Darm ausgeschieden.

 

Der Hauptmotor für Entgiftung

Damit ist das Tagewerk unserer Leber aber bei weitem noch nicht vollbracht: Unser „Multitalent“ ist auch für den Abbau und die Entgiftung von Stoffen zuständig, die unser Körper nicht mehr benötigt oder die uns schaden. Die Leber baut also sowohl Endprodukte des Stoffwechsels, wie alte, geschädigte rote Blutkörperchen und bestimmte Hormone, als auch Fremdstoffe wie Medikamente und Gifte ab. Dazu gehören beispielsweise Alkohol oder auch Ammoniak, das als Endprodukt im Eiweißstoffwechsel entsteht. Die Leberzellen filtern dafür das Blut und wandeln die Substanzen zu unschädlichen Stoffen um: Ammoniak z.B. in Harnstoff, der dann über den Urin ausgeschieden wird. Durch Umweltgifte, Medikamente, ungesunde Ernährung, Bakterien, Parasiten oder Pilze erhält die Leber zusätzlich noch jede Menge Arbeit.

 

Grenzen der Regeneration

Die herausragendste Eigenschaft der Leber ist ihre außerordentlich gute Regenerationsfähigkeit. Diese geht sogar so weit, dass transplantierte Leberteilstücke wieder auf Normalgröße nachwachsen können. Doch durch dauerhafte Belastungen stößt auch die Leber an ihre Grenzen. Besonders Überernährung und Alkoholkonsum können die Regenerationskraft langfristig vermindern.

Die Folge sind Schädigungen und Entzündungen der Leberzellen – oder die häufigste Lebererkrankung, die Fettleber. Diese entsteht in erster Linie durch dauerhaften hohen Alkoholkonsum. Jedoch kommt es auch bei anhaltender Aufnahme zu vieler Kalorien und Übergewicht zu einer vermehrten Einlagerung von Fetten in der Leber. Fatal ist, dass sie im Inneren keine Nerven hat, so dass Erkrankungen lange unbemerkt bleiben. Beschwerden wie Müdigkeit und Abgeschlagenheit werden nur selten mit einer Lebererkrankung in Verbindung gebracht.

 

Machen Sie Ihre Leber fit

Doch soweit muss es nicht kommen. Sie können selbst zur Ihrer Leberregeneration beitragen: mit ausgewogener Ernährung, einer Reduktion von Übergewicht, maßvollem Alkoholkonsum und viel Bewegung. Auch eine kurzzeitige Entgiftung senkt die Leberbelastung, wie eine Detox-Kur, in der man einige Tage oder Wochen möglichst komplett auf Alkohol, Kaffee, Zigaretten, Süßes und tierische Fette verzichtet. Unterstützend stärkt ein hochdosiertes Mariendistel-Extrakt (z. B. Legalon® 156 mg aus der Apotheke) die Regenerationsfähigkeit dieses Multitalents in Ihrem Körper. Der enthaltene Wirkstoff Silymarin unterstützt die Regeneration geschädigter Leberzellen und erhöht ihre Widerstandskraft. Die Mariendistel ist ein wirksames Phytopharmakon, das die Leberzellen nachweislich bei der Regeneration unterstützt. Über ein bis zwei Monate eingenommen – unterstützt durch mehr Bewegung, viel frische Luft und ausgewogene Ernährung –, können Sie Ihre Leber wieder fit machen.

Pflichttext: Legalon® 156 mg. Wirkstoff: Mariendistelfrüchte-Trockenextrakt. Anwendungsgebiete: Zur unterstützenden Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen, Leberschrumpfung (Leberzirrhose) und durch Lebergifte verursachte (toxische) Leberschäden. Das Arzneimittel ist nicht zur Behandlung von akuten Vergiftungen bestimmt. Bei hell- bis dunkelgelber Hautfärbung und Gelbfärbung des Augenweiß (Gelbsucht) sollte ein Arzt aufgesucht werden. Die Behandlung mit Legalon® 156 mg ersetzt nicht die Vermeidung von leberschädigenden Ursachen (z. B. Alkohol). Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stand der Information: August 2013, Rottapharm | Madaus GmbH, 51101 Köln, www.rottapharm-madaus.de.

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