Mückenstich am Auge: Wie gefährlich ist das?

Ein Mückenstich mit all seinen Begleitsymptomen ist zwar lästig, aber nach wenigen Tagen ist in der Regel meist alles wieder abgeheilt. Richtig unangenehm wird es, wenn sich der Mückenstich am Auge befindet, da die Augenlider leicht zuschwellen können. Aber ist das gefährlich? Und welche Behandlungsmethoden gibt es, damit der Mückenstich schnell abheilt?

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Wenn es einen erwischt, traut man sich kaum, das Haus zu verlassen – ein Mückenstich am Auge kann über mehrere Tage starke Schwellungen auslösen. Doch wenn Sie richtig reagieren, können Sie das Schlimmste vermeiden.

Mückenstich am Auge: Welche Symptome treten auf?

Bei einen Mückenstich wird die Entzündungsreaktion im Körper durch den Speichel der Mücke ausgelöst, von dem kleine Mengen durch den Stich übertragen wird. Der Körper produziert daraufhin Histamin. Nicht der Speichel der Mücke, sondern dieser Botenstoff ist es, der die Beschwerden nach einem Mückenstich verursacht.  

Zu den Symptomen bei einem Mückenstich im Auge gehören:

  • Rötungen
  • Schwellung
  • starker Juckreiz
  • Überwärmung

Am Auge schwillt ein Mückenstich meist stärker an als an anderen Körperstellen, da der Blutfluss in den Augenlidern stärker ist. Auf diese Weise kann sich das Speichelsekret der Mücke wesentlich leichter verteilen.

Wie lange bleibt ein Mückenstich am Auge geschwollen?

Generell gilt: Ein Mückenstich sollte nicht länger als eine Woche geschwollen sein. Sie können den Heilungsprozess beschleunigen, indem Sie Ihre Hände von der Einstichstelle fernhalten und die Auge weder reiben noch kratzen.

Mückenstich am Augenlid – wann sollte ich zum Arzt?

Die Schwellung kann im Extremfall die Lidspalten so stark verengen, dass dadurch das Sehen eingeschränkt wird. In diesem Fall sollte man nicht zögern und zum Arzt gehen. Dasselbe gilt, wenn die Sehschärfe abnimmt, die Augen verkleben oder starke Schmerzen hinzukommen.

Ist ein Mückenstich am Auge gefährlich?

Die größte Gefahr besteht darin, dass sich der Mückenstich am Auge entzünden kann – das kann sogar sehr leicht passieren, wenn am Auge ständig gerieben und gekratzt wird. Auf diese Weise können Keime in die Wunde und damit in die Blutbahn gelangen, sodass eine Infektion und im schlimmsten Fall eine Blutvergiftung die Folge sein können. Doch solange Sie die Einstichstelle sauber halten, ist das Risiko einer Infektion gering.

Mückenstich am Auge behandeln: Kommen Hausmittel infrage?

Hausmittel, die bei Mückenstichen an anderen Körperstellen hilfreich sind, können am Auge schnell Entzündungsreaktionen auslösen, da sie in die Bindehäute gelangen können. Daher sollten Sie bei einem Mückenstich am Augenlid nicht mit Hausmitteln herumexperimentieren.

Stattdessen können Sie bei leichten Schwellungen nur eines machen: Kühlen. Das können Sie mit einem in ein Tuch gewickelten Kühl-Akku oder einem in kaltem Wasser getränkten (sauberen!) Lappen tun. Leichte allergische Reaktionen lassen sich zudem mit Antihistaminika behandeln, die ärztlich verschrieben werden.

Außerdem sollten Sie bei einem akuten Mückenstich am Auge auf Sport verzichten, da Schweiß das Auge nur zusätzlich reizt und die starke Durchblutung die Schwellung verstärken kann.