Morgenmeditation: Entspannt in den neuen Tag starten

Redaktion PraxisVITA

Mit Morgenmeditation kann man gelassen und voller Energie in den Tag zu starten. Und das beste daran: Bereits nach wenigen Minuten stellen sich die positiven Effekte ein. So gelingt die perfekte Morgenmeditation.

Eine Frau im Lotussitz
Eine Morgenmeditation kann dabei helfen, die Wahrnehmung zu schärfen und sich in Gelassenheit zu üben Foto:  istock_LightFieldStudios
Inhalt
  1. Wann ist für die Morgenmeditation der beste Zeitpunkt?
  2. Wie funktioniert eine Morgenmeditation?
  3. Welche Vorteile hat eine Morgenmeditation?
 

Wann ist für die Morgenmeditation der beste Zeitpunkt?

Entspannung im Alltag zu finden und sich Pausen zu gönnen, ist die Basis für eine gesunde und ausgeglichene Lebensweise – mit einer Morgenmeditation lässt sich diese Basis schaffen. Denn der Morgen eignet sich hervorragend dafür, die Wahrnehmung für den kommenden Tag und die anstehenden Aufgaben zu schärfen und Gelassenheit zu tanken.

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Wann genau der beste Zeitpunkt ist für eine Meditation am Morgen, ist individuell unterschiedlich. Viele Menschen meditieren aber gleich nach dem Aufwachen, weil sie dann für die positiven Effekte am empfänglichsten sind. In vielen Fällen fällt es den Meditierenden dann besonders leicht, ihre Wahrnehmung nach innen zu richten, was ihnen die Suche nach neuen Ideen und Entscheidungen erleichtert.

 

Wie funktioniert eine Morgenmeditation?

Wie das Meditieren am besten funktioniert? Am besten in einer für den Meditierenden angenehmen, entspannten Position, in der er für längere Zeit relativ bewegungslos verharren kann. Viele Menschen wählen für Meditation am Morgen ihr Bett, einen Stuhl oder einen bequemen Sitz, wie etwa den Lotussitz. Die Hände liegen mit den Flächen nach oben gerichtet auf den Beinen. Verschiedene Positionen, die aus dem Yoga bekannt sind, eignen sich ebenfalls gut. Wichtig ist, dass sie als bequem empfunden werden.

Eine Frau macht Yoga
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Die Konzentration liegt bei diesem Morgenritual auf dem Atem und darauf, welches Gefühl sich am Ende des Tages einstellen soll, beispielsweise Zufriedenheit, Ruhe oder Liebe. Wer es ausprobieren möchte, sollte sich die entsprechenden Begriffe immer wieder leise in Gedanken zusprechen. In der Regel merkt der Meditierende, wann es Zeit ist, die Morgenmeditation zu beenden. Häufig geschieht dies nach etwa zehn bis fünfzehn Minuten.

 

Welche Vorteile hat eine Morgenmeditation?

Eine Morgenmeditation hat zahlreiche Vorteile und positive Effekte. Viele Meditierende berichten, dass sie durch ihre Meditation am Morgen tagsüber kreativer sind, bessere Ideen haben und Probleme besser lösen können. Andere berichten von einem geringeren Stressempfinden. Die positiven Effekte der Morgenmeditation im Überblick: 

Morgenmeditation 

… fördert die Kreativität

Beim Meditieren am Morgen verändert sich die Art, wie wir denken. Das Lösen von Problemen und das Generieren von Ideen wird verbessert.

… steigert das Glücksempfinden

Regelmäßige stille Auszeiten haben positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und steigern die Wahrnehmung positiver Emotionen.

… verbessert die Immunfunktion

Die innere Einkehr mildert das Schmerzempfinden und stärkt die Fähigkeit unseres Körpers, Entzündungen entgegenzuwirken.

… reduziert Stress und Sorgen

Morgenmeditation hilft uns dabei, unsere Sichtweise auf schwierige Situationen zu verändern und unsere Stresstoleranz zu erhöhen.

… erweitert die Selbsterkenntnis

Morgenmeditation hilft dabei, uns selbst besser kennenzulernen, macht uns weniger wertend und steigert das Einfühlungsvermögen.

Doch nicht nur subjektiv positiv empfundene Erfahrungen lassen sich durch Morgenmeditation oder Achtsamkeitsübungen feststellen. Mediziner haben feststellen können, dass Meditieren Krankheiten vorbeugen und die Behandlungserfolge bei bestimmten Beschwerden, wie bei chronischen Schmerzen und Hautproblemen, verbessern kann. Wissenschaftler gehen davon aus, dass körperliche Erkrankungen bei den Betroffenen Stressreaktionen auslösen, die den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen. Wird der Stresspegel durch eine regelmäßige Morgenmeditation gesenkt, greift die Behandlung in vielen Fällen besser.

Foto: iStock
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Quellen

Lücking, Marianne & Martin, Alexandra (2011): Entspannung, Imagination Biofeedback und Meditation, in: Kröner-Herwig, Birgit et al. (Hrsg), Schmerzpsychotherapie, Berlin: Springer Verlag

Walach, Harald et al. (2007): Mindfulness-based stress reduction as a method for personnel development: A pilot evaluation, in: International Journal of Stress Management

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