Das Mönchsköpfchen heilt von außen und innen

Das Mönchsköpfchen hemmt Entzündungen. Es kann äußerlich in Salbenform angewandt werden. Wirkt aber auch bei der inneren Anwendung.

Die Ballonrebe lindert die Beschwerden von Rheuma
Die Ballonrebe lindert die Beschwerden von Rheuma© H. Zell - CC BY-SA 3.0
 

Mönchsköpfchen: Anwendung und Heilwirkung

Definition Mönchsköpfchen

Bezeichnung: Cardiospermum halicacabum Gattung: Cardiospermum                              Art: Mönchsköpfchen

Schon seit langem wird das Mönchsköpfchen zur Behandlung schmerzhafter Krankheiten eingesetzt. Das Mönchsköpfchen hat eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung. Deshalb wird es in erster Linie bei Husten, Insektenstichen, Harnwegserkrankungen sowie Hautentzündungen eingesetzt. Die traditionelle afrikanische Kräuterheilkunde verwendet Zubereitungen der Pflanze als Mittel gegen Rheuma. Die Anwendung erfolgt äußerlich in Salbenform. Im Rahmen der Homöopathie wird die Pflanze auch innerlich bei entzündeten Atemwegen und Rheuma eingesetzt.

 

Wirkstoffe des Mönchsköpfchens

Alkaloide, Flavonoide, Halicarsäure, Saponine, Tannine, Phytosterole

 

Verbreitung

Die Heimat des Mönchsköpfchens liegt in Amerika, Afrika sowie auf dem indischen Subkontinent. Mittlerweile wird es allerdings auch in Süddeutschland angebaut.

 

Botanik

Das Mönchsköpfchen ist eine holzige Schlingpflanze, die in Ranken klettert. Der charakteristischen Ballonform (Durchmesser 2-5 cm) ihrer Früchte verdankt die einjährige stark wuchernde Pflanze ihren anderen Namen: Ballonrebe.  Im Inneren der ballonförmigen Frucht befinden sich drei Samen mit heller herzförmiger Zeichnung auf dunklem Grund, die entfernt an Mönchsköpfe erinnern.

 

Andere Namen für das Mönchsköpfchen

Herzsame. Salzfass-Ballonrebe, Ballonrebe

Wissenswertes über das Mönchsköpfchen

Auch seinen wissenschaftlichen Namen verdankt das Mönchsköpfchen der Form seiner Früchte: Halicacabum ist das griechische Wort für Salzfass. Erstmals im Rahmen der Homöopathie eingesetzt wurde die Pflanze durch das Unternehmen Dr. Willmar Schwabe, das die ersten Exemplare 1956 in Deutschland anpflanzte.

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