Moderna-Chef: Keine weitere Impfung in diesen Fällen!

Moderna-Chef Stéphane Bancel äußert sich nun überraschend zu einer möglicherweise notwendigen vierten Corona-Impfung. Für eine bestimmte Gruppe sei diese überflüssig.

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Könnte die Booster-Impfung für viele Menschen die finale Corona-Schutzimpfung sein? Das glaubt zumindest Moderna-Chef Stéphane Bancel mit Blick auf eine bestimmte Zielgruppe. 

Moderna: Finale Booster-Impfung für diese Gruppe

Im Interview mit dem Schweizer "Tagesanzeiger" bezog der französische Unternehmer Stellung zu der Wirkung der Booster-Impfung von Moderna. Bei seiner Antwort auf die Frage, ob eine vierte Impfung nach der aktuellen Booster-Spritze nötig sei, betrachtete er verschiedene Altersgruppen separat.

Für eine könnte seiner Einschätzung nach die Booster-Impfung der letzte Piks gewesen sein: "Für 30-Jährige wird es nach der dritten Impfung wahrscheinlich keine weitere brauchen", so Moderna-Chef Stéphane Bancel. Er rechne damit, dass das Virus in Zukunft nicht mehr stark mutieren werde. 

Regelmäßige Booster-Impfungen für diese Altersgruppen

Da der Impfschutz mit zunehmendem Alter abnehme, müssen sich vor allem Ältere und Immunschwache an den Gedanken von regelmäßigen Auffrischimpfungen gewöhnen. "Wir merken, dass Risikogruppen wie über 50-Jährige einen jährlichen Booster brauchen", erklärte Bancel, bevor er die nächste Altersgruppe in den Fokus nahm:

"Jüngere könnten zwar einen Booster alle zwei, drei Jahre erhalten. Aber wie bei der Grippe ist eine Erkrankung für sie nicht so riskant."

Boostern gegen Omikron

Vor allem die schnelle Verbreitung der Omikron-Variante lenkt den Fokus derzeit verstärkt auf Booster-Impfungen. Natürlich schützen diese auch nicht zu 100 Prozent gegen eine Corona-Infektion. Allerdings senken sie das Risiko für schwere Verläufe deutlich. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) schrieb auf Twitter dazu: 

Moderna ist effektiver Booster

Eine kürzlich durchgeführte britische Studie unter 2.878 erwachsene Versuchspersonen bescheinigte dem Impfstoff von Moderna eine exzellente Booster-Wirkung. So führte der Booster nach einer doppelten Astrazeneca-Dosis wie auch nach einer doppelten Biontech-Dosis zu den höchsten Antikörpertitern im Rahmen der Untersuchung. Eine Impfstoff-Kombination lieferte im Hinblick auf die Booster-Impfung allerdings enttäuschende Ergebnisse

Menschen um die 30 werden sich sicherlich wünschen, dass Moderna-Chef Stéphane Bancel recht behält und nach dem Moderna-Booster keine weitere Impfung nötig sein wird.  

Quelle:
Herr Bancel, wann kommt die Omikron-Impfung? (kostenpflichtig), in: tagesanzeiger.ch